Riesen-Trouble hinter den Kulissen um Prince Flori, der vor wenigen Tagen als sicherer Starter im Großen Preis von Baden am Sonntag in Iffezheim vorgestellt wurde. Das Direktorium beharrt darauf, dass für die Nachnennung des Bvorjahressiegers die volle Gebühr in Höhe von 37.500 Euro plus Mehrwertsteuer zu zahlen ist.
Bei der Pressekonferenz des Internationalen Clubs hatte man von einem „goldenen Mittelweg“ gesprochen, war dem besitzer (Stall Reni) finanziell entgegengekommen, das ist nun nicht möglich. Offiziell heißt es in der Pressemitteilung des Dachverbandes:
Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e. V. gibt bekannt: Nachnennungen in Rennen mit 8 und mehr Wochen Nennungsfrist sowie einer Dotierung von mehr als 25.000 Euro sind grundsätzlich möglich, und zwar bis zur Vorstarterangabe (normalerweise 4 Tage vor dem Rennen).
Für in solchen Rennen nachgenannte Pferde wird dem Besitzer vom Direktorium ohne jede Ausnahme statt des normalen Nenngeldes das Zehnfache des Gesamtnenngeldes für dieses Rennen berechnet. Die Hälfte der durch solche Nachnennungen aufgebrachten Beträge geht direkt und unwiderruflich in den Zuchtfonds des Direktoriums.
Sie ist ständiger und unverzichtbarer Bestandteil der Finanzierung der Züchterprämien und weiterer ausgeschriebener Prämien. Eventuelle sonstige Absprachen zwischen Besitzern und Rennvereinen berühren diese Praxis des Direktoriums nicht..
Trainer Sascha Smrczek stellte am Montag bereits klar: „Prince Flori wird in jedem Falle in Baden-Baden laufen. Daran ändert auch die Zahlung der kompletten Summe nichts.“ Die Turffreunde an der Oos werden es mit Freude zur Kenntnis nehmen.











