Anton Chekhov im Grand Prix de Deauville chancenlos

Am Sonntag bestritt die Neuerwerbung des Stalles Christ-Lacke, der dreijährige Anton Chekhov seinen ersten Start für seinen neuen Betreuer Uwe Ostmann. Man hatte für den Derby-Dritten den Grand Prix de Deauville, ein Gruppe II-Rennen über 2500 Meter ausgesucht, dotiert mit 200.000 Euro. Doch das war am Sonntag einfach noch eine Nummer zu groß.

Unterwegs auf dem zweiten Platz liegend hatte der Hengst (Foto), der auch als Außenseiter angetreten war, schon vor Erreichen der Zielgeraden Probleme, musste von Andreas Boschert hart geritten werden.

Die Entscheidung fiel ohne den deutschen Gast, der schließlich als Sechster der sieben Starter über die Linie kam. Der Sieg ging an Irish Wells, der sich unter Dominique Boeuf Start-Ziel gegen den Sheikh Mohammed-Hengst Poet Laureate und Champs Elysees behaupten konnte. Francois Rohaut ist der Trainer des Siegers.

Der zweite deutsche Gruppe-Starter an diesem Nachmittag in Deauville hieß Ryono. Der Hof Wittloher bestritt unter Tony Castanheira den Prix Quincey, eine Gruppe III-Prüfung über 1600 Meter, hatte aber genausowenig Möglichkeiten wie Anton Chekhov. Ryono kam nur auf den elften und damit vorletzten Platz. Der Sieg ging an den von Miguel Blancpain trainierten Außenseiter Kavafi.

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