Ein Maidenrennen für Zweijährige am 15. Juli in Krefeld hatte es offenbar in sich. Diacaro (damals Vierter) gewann anschließend souverän eine ähnliche Prüfung, Schützenjunker (5.) holte sich später ein Auktionsrennen.
Am Sonntag kam nun in Iffezheim eine weitere Aufwertung hinzu. Denn der Pentire-Sohn Glentire (in Krefeld 3.) glänzte im Kronimus-Rennen, holte sich das mit 25.000 Euro dotierte Listenrennen mit riesigem Speed.
Andrasch Starke machte mit der 58:10-Chance noch so starke Reserven frei, dass er die Sholokhov-Tochter Atalia und Dajolie, die zweite und dritte Wahl aus dem Hofer-Lot auf die Plätze verweisen konnte. Ceodora sah lange gefährlicher aus, während Mona Lisa und Kalpyrnia als stärker gewettete Pferde enttäuschten.
Trainiert wird Glentire von Hans-Jürgen Gröschel in Hannover für die Finke-Farben, damit entschädigte sich der Coach für die knappe Niederlage mit Taita im Vorjahr.
‚Gut, dass wir mit ihm auf das Derby verzichtet haben. Er ist auch nicht der größte Steher, aber mit Sicherheit ein sehr gutes Pferd‘, so der Originalton von Schlenderhans Gestütsleiter Gebhard Apelt.
Voller Zufriedenheit berichtete er über den Listentreffer des Dreijährigen Andorn im Preis des Casino Baden-Baden. In diesem mit 25.000 Euro ausgestatteten 1600 Meter-Rennens meldete sich der im Frühjahr stark gesteigerte Monsun-Sohn mit einer Top-Vorstellung zurück.
Start-Ziel kontrollierte der 30:10-Co-Favorit mit Terry Hellier das Geschehen, kam mit zwei Längen nach Hause. ‚Mal sehen, wo er jetzt läuft. Natürlich kommen auch wieder Grupperennen in Frage‘, hieß es aus dem Lager von Trainer Jens Hirschberger.
Bärenstark verkaufte sich die Royal Dragon-Tochter Waky Love, die Rang zwei leicht verteidigte. ‚Sie ist auf weichem Boden noch besser‘, signalisierte Jockey Andreas Helfenbein. In einem Grupperennen in Italien oder in Köln wird man die Park Wiedingerin wiedersehen. Besitzer Helmut von Finck umschrieb das Laufen mit ‚perfekt, auf dann doch schon sehr schneller Bahn‘.
Rang drei erkämpfte sich der Skandinavier Woy Woy noch knapp gegen den früh nicht mehr zwingend wirkenden Favoriten Alaska River. Der Jockey von Lucky Millionaire (5.) wählte er sehr ungewöhnliche Spur, ganz weit außen, ohne sonderlichen Erfolg.











