Die Vorstellung in Vichy, als er als klarer Favorit in einem Gruppe III-Rennen unterging, konnte so nicht stimmen. Und deshalb bot Asterblüte-Coach Peter Schiergen den Fährhofer Quijano schnell wieder auf, hatte für den Acatenango-Sohn den Ittlingen-Pokal auf Listenebene auf der Heimatbahn ausgesucht.
Und auch wenn es nur ein Listenrennen war, war es keine einfache Aufgabe, denn es ging immerhin gegen die starken Dreijährigen Prinz und Eiswind. Doch unter Andrasch Starke fand der Fünfjährige in leichter Manier wieder auf die Siegerstraße zurück.
Nach einem Rennen auf Warten bekam die 25:10-Chance (Foto) den 20:10-Favoriten Prinz leicht in den Griff, nicht weit dahinter kam One little David auf den dritten Platz, während Eiswind relativ früh hatte passen müssen.
‚Gut möglich, dass er jetzt im Großen Preis von Baden läuft‘, so Siegtrainer Peter Schiergen, während Andreas Wöhler die Niederlage seines Hengstes sportlich nahm. ‚Gegen ein Pferd wie Quijano zu verlieren, ist keine Schande‘, so der Ravensberger Coach.
Einen dramatischen Verlauf nahm das Oppenheim-Rennen, das mit 20.000 Euro dotierte Listenrennen für die Zweijährigen. Denn vier der fünf Starter kamen quasi auf einer Linie durch das Ziel. Den größten Schwung hatte dabei die Ebbesloherin Goose Bay aus dem Quartier von Championtrainer Peter Schiergen.
Lange war sie auf dem letzten Platz auszumachen, doch auf der Linie hatte Andrasch Starke die Groom Dancer-Tochter nach vorne bekommen.
Da blieben für Zauberstar und die Favoritin Every Day nur die Plätze zwei und drei, dichtauf war auch noch Dajolie, die bis weit in die Gerade hinein geführt hatte.
‚Der Jockey hat mit viel Vertrauen geritten, wo wir weitermachen, steht noch nicht fest, sie hat eine Nennung für den Preis der Winterkönigin, was ihr Hauptziel ist‘, so Trainer Peter Schiergen.
Den Preis von Europa, das Gruppe III-Rennen für die arabischen Vollblüter über 2400 Meter, bestimmten die Pferde aus dem Quartier von Andreas Trybuhl. Dabei kam Love me Tender unter Adrie de Vries erst auf den letzten Metern an seinem Trainingsgefährten und Bruder Runaway vorbei, der lange die Pace bestimmt hatte. Erst auf den dritten Platz kam der Favorit Mythos.
Adrie de Vries hatte bereits das erste Araberrennen des Tages mit Babylone gewonnen, in dem die Pferde aus dem Stall von Regine Weißmeier die Plätze eins bis drei belegten.
Somit kam der ‚fliegende Holländer‘ auf insgesamt fünf Tagessiege, denn er gewann neben dem Hauptrennen und den beiden Araberrennen auch noch zwei Handicaps.











