Drei Tage nach dem Polar Cup, dem ersten norwegischen Gruppe-Rennen, das am Donnerstag auf der Osloer Rennbahn Övrevoll gelaufen wird, wird auf der Kopenhagener Bahn Klampenborg am Sonntag das nächste derartige Rennen im skandinavischen Raum entschieden.
Bei der Scandinavian Open Championship (Gr. III) handelt es sich um das einzige Gruppe-Rennen Dänemarks, in dem 502.200 Kronen/ca. 67.229 Euro an Sieger und Platzierte verteilt werden.
Fünfzehn Pferde bewerben sich in dieser 2400-Meter-Aufgabe um die fünf Gelder, darunter auch der von Dr. Andreas Bolte (Foto) im westfälischen Lengerich trainierte Caudillo, der unter James Quinn antritt.
Der Acatenango-Sohn, der die Farben von Brunhilde und Horst-Dieter Kuhlmann trägt, bestreitet in der Scandinavian Open Championship seinen ersten Start auf Gruppe-Parkett, nachdem er sich zuletzt schon in einer Riemer Listen-Prüfung zu platzieren wusste.
Der Start im Großen Canon-Preis brachte neben Platz vier und 1200 Euro die Erkenntnis, dass die dort verlangten 2800 Meter doch zu weit waren.
Zwei seiner vier Siege hat der Hengst im Übrigen über 2400 Meter erzielt, genau die Distanz, die am Sonntag verlangt wird. Als stärkste Gegner sind Equip Hill, kürzlich noch siegreich im Valley Chapel-Memorial in Övrevoll, der letztjährige dänische Derbysieger Peas And Carrots, Alpinio Chileno, Alnitak und Django zu betrachten.
Als einzige Stute ist die von Ole Larsen vorbereitete Lumen dabei, die ihre Klasse kürzlich noch in Krefeld als Dritte des Großen Zentis Stutenpreises unter Beweis gestellt hat. Im Vorjahr triumphierte Halfsong unter seiner ständigen Reiterin Sara Slot.
Mit Albaran (1998,1999) und Montalban (2000) setzten sich in früheren Jahren drei in Deutschland gezogene Pferde durch. Den klangvollsten Namen in der Siegerliste besitzt ohne Zweifel Valley Chapel, letzter „Triple Crown“-Sieger und noch immer bester Verdiener Skandinaviens.












