Flop beim Comeback! Quijano bei Vichy-Start nur Zehnter

Zehn von bislang zwölf Rennen hatte er gewonnen, war dabei aus kleinsten Anfängen über die Listenklasse bis zum Gruppesieger aufgestiegen. Gestüt Fährhofs Acatenango-Sohn Quijano hat sich im Winter in Dubai zu einem europäischen Top-Pferd gesteigert. Logisch, dass er auch bei seinem Comeback im Grand Prix de Vichy klarer Favorit war.

24:10 notierte der Fünfjährige aus dem Stall von Peter Schiergen unter Stalljockey Andrasch Starke am PMU-Toto in diesem mit 80.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über 2000 Meter.

Doch nach einem störungsfreien Rennverlauf, bei dem er unterwegs an fünfter, sechster Stelle galoppierte, kam der Wallach schon früh in der Geraden nicht weiter, die deutschen Turffans mussten ihre Hoffnungen frühzeitig begraben.

Die Entscheidung fiel ohne Quijano (Foto), der schließlich deutlich hinter dem von Kaldounevees stammenden Sieger Atlantic Air (Trainer Yves de Nicolay, Jockey Thierry Thulliez) als Zehnter über die Linie kam, dabei noch hinter dem zweiten deutschen Teilnehmer, dem von Werner Hefter trainierten Mohandas, blieb.

Platz zwei ging in einer knappen Entscheidung an zwei Pferde, denn Balius und Kentucky Dynamite waren auch durch die Technik des Zielfotos nicht voneinander zu trennen.

Der Sieger Atlantic Air, der nach Kerrygold den zweiten Grand Prix de Vichy-Sieg für seine Zuchtstätte markierte, nahm wie Quijano am Racing Carnival in Dubai teil, agierte in der Wüste allerdings kaum so erfolgreich wie der Fährhofer und landete nur einmal in Nad Al Sheba im Geld.

Wie es mit Quijano weitergeht, werden die nächsten Tage zeigen. Auch wenn es klar war, dass er nach der Pause noch nicht bei 100 Prozent sein wird, hatte man sich von dem Vichy-Start sicher mehr erwartet.

Für den ersten Deutschland-Treffer während des Vichy-Meetings 2007 sorgte ein Rennen nach Quijano Le Malande, der ausgerechnet den Prix Des Courses Interntional De Baden-Baden gewann. Unter Dominique Boeuf siegte der von Werner Hefter an der Oos trainierte Sechsjährige als 55:10-Chance und verdiente für den Stall Donna 9.000 Euro.

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