Wie erwartet: Dominante dominiert den Zentis-Stutenpreis

Sie war nach der Abmeldung von Meridia die haushohe Favoritin im Großen Zentis-Stutenpreis. Und sie enttäuschte nicht. Die von Andreas Wöhler für das Gestüt Etzean trainierte Monsun-Tochter Dominante (Foto) notierte nach ihrem hervorragenden zweiten Platz aus dem Preis der Diana in dem Listenrennen für die Stuten im Krefelder Stadtwald am Toto nur bei 14:10.

Doch nach einem Ritt aus dem Vordertreffen machte Eduardo Pedroza schon früh in der Geraden alles klar. An der 400 Meter-Marke schickte der Wöhler-Stalljockey die Favoritin an der Pacemakerin Nebiola vorbei, von da an war die Frage nach der Siegerin schnell beantwortet. Keine andere Stute kam auch nur annähernd in die Nähe der Favoritin. Spannend war zwei Längen hinter der Siegerin lediglich der Kampf um die Plätze.

Hier setzte sich Foreign Music vor der schwedischen Gaststute Lumen und Nebiola durch, zwischen denen es auf der Linie ganz knapp war.

‚Wir sind sehr zufrieden, sie war zwar klare Favoritin, aber auch ein solches Rennen muss erst einmal gewonnen werden. Sie könnte nun im Großen Dallmayr-Preis laufen, wenn sie das Rennen gut verdaut‘, hieß es von Besitzerseite über Dominante.

Eine gute Stute dürfte man auch gleich im ersten Rennen der Veranstaltung gesehen haben, denn die hoch eingeschätzte Brümmerhoferin Gaggia schaffte bei ihrem dritten Start wie erwartet endlich den Abschied aus der Maidenklasse. Unter Torsten Mundry hatte die 12:10-Favoritin aus dem Stall von Peter Rau keine Mühe, um als leichte Siegerin gegen die gut laufende Realta über die Linie zu kommen.

Ebenfalls ein Pferd für bessere Aufgaben scheint Mondovi zu sein. Die Stute, für die auch Form-Trainer Andreas Wöhler (gewann mit Escardo auch den stark besetzten Ausgleich III) verantwortlich ist, ging im Ausgleich III unter Eduardo Pedroza spazieren und dürfte vor einer guten Zukunft auf der Sprintstrecke stehen.

Das erste Zweijährigenrennen der Krefelder Rennsaison ging an Precious Boy aus dem Gestüt Park Wiedingen. Der Big Shuffle-Sohn aus dem Stall von Waldemar Hickst hatte unter Wladimir Panov am Ende leichtes Spiel, um den Außenseiter Mercator und Glentire auf die Plätze zu verweisen.

Gut möglich, dass man den Hengst in einigen Wochen wieder im Stadtwald begutachten kann, denn er besitzt eine Nennung für das Herzog von Ratibor-Rennen.

Das Maidenrennen für die Dreijährigen hatte einen bitteren Nachgeschmack, denn der Schlenderhaner Debutant Ivanhoe, ein Bruder so guter Pferde wie Imonso und Idealist, verletzte sich kurz vor Erreichen der Zielgeraden schwer und musste eingeschläfert werden. Der Sieg ging hier an die Lokalmatdorin Lilia, eine Debutantin aus dem Quartier von Erika Mäder.

Im letzten Rennen des Tages gab es nicht nur ein erfolgreiches Comeback, sondern auch ein Jubiläum zu feiern, denn der Erfolg von Leu (vierter Tagestreffer für Eduardo Pedroza) war der 400. Trainer-Sieg für Ralf Suerland.

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