Das BMW 138. Deutsche Derby hat einen Triumphator: Gestüt Schlenderhans Adlerflug beendete eine lange Durststrecke für die Zuchtstätte mit einer Demonstration von Klasse. Galopponline.de hat für Sie im Folgenden die Stimmen der wichtigsten Protagonisten zusammengetragen.
Jens Hirschberger (Foto): Wenn ich ehrlich bin, kann ich es noch gar nicht fassen. Wir sind am Samstag um 20 Uhr die Bahn abgegangen, da wurde gerade die Aussteckung entfernt. Wir hatten gehofft, dass es keinen Regen mehr geben würde und Glück gehabt. Adlerflug hatte in Hannover schon sehr beeindruckt. Ich hatte gesagt, dass er bei einem guten Rennverlauf nur schwer zu schlagen sein würde. Es war geplant, mit Persian Storm vorne zu gehen, falls das kein anderer machen würde. Ob das Tempo angemessen war, kann ich jetzt noch nicht sagen. Vielleicht war es dann doch einen Tick zu schnell.
Fredrik Johansson: In Skandinavien habe ich acht Derbys gewonnen, aber das war mein erster Gruppe I-Treffer. Ich bin sehr dankbar, dass ich den Ritt behalten durfte. Adlerflug kann unheimlich beschleunigen.
Andreas Wöhler: Für alle meine Pferde wurde auf diesem Boden die Distanz zu weit. Shrek hatte einen Moment, kam aber nicht weiter.
Hans-Albert Blume: Antek lief so stark, wie wir uns das vorgestellt hatten. Er hatte einen optimalen Rennverlauf.
Colm O´Donoghue: Ich bin sehr zufrieden mit Anton Chekhov. Er lief so stark wie erwartet.
Peter Schiergen: Eiswind hat nie richtig Tritt gefasst. Davidoff fehlte der letzte Tick Stehvermögen. Ähnliches war bei Lovely Tiger der Fall.
Andrasch Starke: Eiswind lief okay, aber bei diesem schnellen Rennen kam er am Anfang nicht mit.











