Man war mit großen Hoffnungen nach Paris gereist. Doch der Prix Chloe endete am Sonntag für das Scoubidou-Team alles andere als wunschgemäß. Die dreijährige Stute hatte als Mitfavoritin in dem mit 80.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen keinerlei Chancen und kam nie wirklich in die Partie.
Dominique Boeuf versteckte die Diana-Vierte aus dem Blume-Stall in dem 1800 Meter-Rennen auf gerader Bahn in Maisons-Laffitte auf dem letzten Platz. Als dann an der Innenseite die Lücke aufging, wollte Boeuf auf den Knopf drücken. Doch dann kam nichts.
Anders sah das bei Utrecht aus. Unter dem Manduro-Jockey Stephan Pasquier gewann diese leicht vor Maria Gabriella. Dritte wurde Toque de Queda unter William Mongil.
Im irischen Coolmore Stud wird man das Ergebnis mit Freude verfolgt haben. Denn während der Rock of Gibraltar-Sohn Eagle Mountain im Irish Derby nur Dritter hinter seinem Trainigsgefährten Soldier of Fortune wurde, stammen mit Utrecht und Maria Gabriella gleich die ersten zwei Pferde von dem Danehill-Sohn Rock of Gibraltar.
Ebenfalls in Maisons-Laffitte versuchte sich die zweijährige Stute Ashantee. Im Prix du Bois, einem Gruppe III-Rennen über 1000 Meter, hingen die Trauben für die Jugendpreis-Siegerin (180:10) aus dem Stall von Miro Rulec dann aber doch deutlich zu hoch.
In dem 80.000 Euro-Rennen trudelte die Schwester des Gruppesiegers Areias unter Dominique Boeuf als Letzte über die Linie. Der Sieg ging an die favorisierte Natagora, die unter Stephan Pasquier Wilki auf Platz zwei verwies.
Wenig besser erging es rund zwei Stunden später der Röttgenerin Naomia bei ihrem Auftritt in einem Listenrennen in Mailand. Die Diana-Fünfte galoppierte unter Torsten Mundry stets im Vordertreffen, hatte eine traumhafte Lage. Doch Mitte der Geraden stand die Monsun-Tochter, die besser auf Distanzen von unter 2000 Metern aufgehoben zu sein scheint. Am Ende nur der vorletzte Platz für die Stute aus dem Rau-Stall.
Besser erging es da Clarissa Hiddemann, die mit ihrer Federspiel den dritten Platz erst auf der Linie verlor. Am Ende Platz vier für die von Werner Glanz trainierte Stute.
Der Sonntag sollte dann aber doch nicht ohne einen deutschen Sieg im Ausland enden. In Maisons-Laffitte gewann zunächst der einst von Uwe Ostmann trainierte Gruppesieger Santiago ein 21.000 Euro-Rennen über die Meile. Am Toto zahlte der Highest Honor-Sohn 36:10, wurde von Dominique Boeuf für Trainer Hans-Albert Blume geritten.
Parellel zum letzten Rennen in Hamburg durfte sich Manfred Ostermann über einen Listenerfolg seiner dreijährige Prianca (Foto) freuen. Mit fulminantem Speed gewann die Diktat-Tochter unter Torsten Mundry ein mit 61.100 Euro dotiertes Meilen-Rennen.
Prianca war als heiße 23:10-Favoritin in das Rennen gegangen, belegte zuletzt den fünften Platz in den 1000 Guineas. Trainiert wird die Stute in Krefeld von Mario Hofer.












