Es gibt nicht viele Pferde, die einen solch hohen Bekanntheitsgrad haben wie er. Fast jeder Turffan kennt ihn: Der neunjährige Petong-Wallach Lucky Strike (Foto) hat sich in Deutschland längst einen Namen gemacht. Bei bislang 34 Starts gewann der Klasseflieger 18 Rennen, war weitere zehnmal im Geld. Aus den tragenden Sprint-Prüfungen ist er nicht mehr wegzudenken. Selbst ein kleines Formtief überwand der Schützling von Andreas Trybuhl im zarten Alter noch.
Zuletzt zeigte er den deutlich jüngeren Konkurrenten im Badener US-Landbanking-Cup die Eisen. In einem dramatischen Finish eroberte Jockey Adrie de Vries mit Lucky Strike einen hauchdünnen Vorteil. Mit dieser Empfehlung im Gepäck tritt der Dunkelbraune, der stolze 442.147 Euro eingaloppiert hat, nun eine gewohnte Reise an – zur Lotto-Hamburg-Trophy.
Das mit 75.000 Euro ausgestattete Gruppe III-Rennen über 1200 Meter ist eines der Leib- und Magenrennen des Sprintstars am Samstag, 24 Stunden vor dem Blauen Band.
2004 und 2005 trug sich Lucky Strike bereits in die Siegerliste der Prüfung ein, vor zwölf Monaten musste er mit dem dritten Rang vorlieb nehmen, hinter Electric Beat (ist wegen der extremen Bodenverhältnisse nicht dabei) und Matrix, der unter Dominique Boeuf die Revanche sucht.
„Lucky Strike hat dieses Rennen auch auf schwerem Boden schon gewonnen. Er ist gut drauf, aber das letzte Wort in Sachen Start hat die Besitzerin“, erklärt Trainer Andreas Trybuhl.
Zum wiederholten Male misst sich Shinko´s Best (Norman Richter) mit Lucky Strike. Coach Axel Kleinkorres hat den Wallach enorm steigern können, wie nicht nur sein aktueller Triumph in Hannover dokumentiert.
Viel liegt offenbar nicht zwischen diesen beiden Pferden, aber auch Matrix, der weiches Geläuf bevorzugt, gehört selbstverständlich in die engste Wahl.Als einziger Gast wagt der Norweger Steve´s Champ (Mark Larsen) die Konfrontation mit den deutschen Kurzstrecken-Spezialisten.
Mharadono (Eduardo Pedroza), Santiago Atitlan (Eduardo Pedroza), der über ein kleines Rennen wieder aufgebaute Key to Pleasure (Andreas Suborics), Saldario (Jean-Pierre Carvalho) und Slade mit dem in Horn wie entfesselt agierenden Andrasch Starke komplettieren das Neunerfeld.
Nach der Absage der Rennen am Mittwoch wurden das Gruppe-Rennen für Stuten und der Ausgleich II zusätzlich in das Programm aufgenommen, so dass man zwei Hochkaräter präsentieren kann. Als Credit Suisse-Rennen – Hanshin-Cup – Hamburger Stutenpreis geht nun das Gruppe III-Event (1600 m) über die Bühne (lesen Sie auch unseren gesonderten Text).












