Mittwochnachmittag, 16.45 Uhr! Diesen Termin hat sich jeder Turffan längst notiert. Mittwochnachmittag, 16:45 Uhr: Prince of Wales’s Stakes in Royal Ascot. Das vermeintlich bestbesetzte Rennen des gesamten Meetings. Und mittendrin Deutschlands Hoffnung Manduro. Ein Jahr nach Rang drei hinter Ouija Board will Georg Baron von Ullmann mit Manduro den Sieg auf der Königsbahn.
Doch dafür muss Manduro (aus Box 4) auch seine bisherigen Spitzenleistungen noch einmal steigern. Die Konkurrenz hat es in sich: ein Englischer Derbysieger, ein Irischer Derbysieger, ein Breeder’s Cup-Sieger und zwei weitere internationale Gruppe I-Gewinner. Und das in einem Feld von sieben Pferden.
Favorit auf den Ascot-Sieg ist aktuell Dylan Thomas. Dieser tritt ausgerechnet mit Christophe Soumillon an, der so viele tolle Erfolge für Baron Ullmann feierte. „Dylan Thomas ist in sehr guter Verfassung“, so Aidan O’Brien, der neben dem Danehill-Sohn 22 weitere Pferde nach Ascot schickt und mit Henrythenavigator das Eröffnungsrennen des Meetings gewann.
Bei den Buchmachern sind auch der Breeders’ Cup-Sieger Red Rocks und Notnowcato weiterhin gefragt. Gleiches gilt aber auch für Manduro. Auf diesen haben die Bookies auf der Insel in den letzten Tagen Geld bekommen, machen ihn aktuell sogar zum zweiten Favoriten. Deutlich hinter ihm rangiert im Wettmarkt Sir Percy, immerhin ein Englischer Derbysieger.
„Wir haben vor keinem Angst“, heißt es aus dem Manduro-Lager. Genau die richtige Einstellung für das Gruppe I-Rennen. Deutschland drückt zumindest die Daumen für einen Sieg in den Prince of Wales’s Stakes. Ihr Pflichttermin am Mittwochnachmittag, 16:45 Uhr.
Manduro wäre im Übrigen der erste Französische Sieger in diesem Rennen seit dem Erfolg von Admetus im Jahr 1974.












