Der finale Derby-Test: Die Top-Generalprobe in Bremen

Auf den ersten Blick sind es durch die Bank zumindest versprechende Dreijährige, die am Sonntag im Bremer SWB Derby-trial auf der 2100-Meter-Distanz um 20.000 Euro antreten. Fünf der sechs Kandidaten haben noch ein Engagement für das Derby, die Ausnahme ist Highness, die einzige Stute im Feld, für die Dominique Boeuf von Paris aus den Flieger nach Bremen nimmt.

Die Karlshoferin wird aber nur Außenseiterin sein gegen Hengste, die in den einschlägigen Derby-Wettmärkten noch eine prominente Rolle spielen. Allen voran Prinz (Foto, Eduardo Pedroza), von Trainer Andreas Wöhler zu Jahresbeginn als „mein bester dreijähriger Hengst“ apostrophiert.

Dann muss er diesmal aber schon Trumpf bedienen, nachdem er bei seinen Platzierungen in diesem Jahr teilweise doch noch recht grün agierte. In jedem Fall ist er die Wahl des Stalljockeys gegenüber dem Ravensberger Waldvogel (Jozef Bojko).

Ob ein Pferd des in diesem Jahr bei den Älteren so gut aufgestelltem Stall von Peter Rau im Derby läuft, wird sich an diesem Sonntag zeigen. Das könnte First Storm sein, dessen letztes Laufen komplett zu streichen ist. Da Torsten Mundry in Italien ist, reitet der bestens bekannte Johan Victoire.

Drei Pferde werden beim aktuellen Stand der Dinge im „Blauen Band“ laufen, nicht unmöglich, dass es noch einer mehr wird. Denn Jens Hirschberger schickt Andorn in die Vahr, ein Schlenderhaner, der als frischer Sieger an den Ablauf kommt. Bleibt mit Monreale (Andre Best) noch ein Siegloser, man würde sicher nicht laufen, hätte man nicht das Derby im Hinterkopf.

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