Elektrisierendes Sprint-Finale: Shinko knapp vor Beat

Auf zwei Pferde hatte man sich im Großen PLURAL-Preis, dem großen Highlight am Sonntag in Hannover, konzentriert. Und diese beiden Kandidaten machten das mit 20.000 Euro dotierten Listenrennen über die Distanz von 1400 Metern auch unter sich aus.

In einem erbitterten Zweikampf schenkten sich Shinkó´s Best (Foto, 37:10, Norman Richter) und der Favorit Electric Beat (Torsten Mundry) nichts. Zunächst hatte sich der Schützling von Axel Kleinkorres schon ein wenig von dem Comeback-Sprinter abgesetzt, geriert dabei jedoch immer weiter nach außen und kam Electric Beat, der noch einmal ganz dicht heranlief, etwas in die Quere.

Sofort ertönte das Überprüfungssignal der Rennleitung. Doch nach langer Beratung beließen es die Stewards beim ursprünglichen Richterspruch, wiesen auch einen Protest von Electric Beats Trainer Andreas Löwe ab.

‚Es war vielleicht mein Fehler, ich hätte nicht auf die andere Spur gehen sollen‘, war Electric Beats Jockey Torsten Mundry selbstkritisch. Dritter wurde mit Smokejumper ein weiteres Formpferd.

Wo will dieser Sagitario hin? Der Schützling von Göddert Sybrecht brauchte unter Norman Richter auch beim vierten Erfolg hintereinander im Ausgleich II nicht aus sich herauszugehen, kam als heißer 16:10-Favorit sehr überzeugend zum Zuge. Chawan und Tyrana auf den Plätzen besaßen zuletzt keine Chance mehr gegen den speedstarken Seriensieger.

In einem weiteren Lauf der RaceBets.com-Hürdenserie Hannover gab es den erwarteten und sehr überzeugenden Sieg von Dirk Austmeyers Trigeminus (Roman Mackowiak) vor Pegasus mondrianus und Maniac.

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