Hippodrome der beste H?rdler und Umsatz r?ckl?ufig

Bei strömendem Regen ging der vierte Meetingstag in Iffezheim über die Bühne. Doch ein tolles Abschluss-Highlight war die Bad Dürrheimer-Trophy auf der Hürdenbahn. ‚Vor zwei Jahren haben wir Hippodrome bei Tattersalls gekauft, um mit ihm Rennen in Dubai zu gewinnen, er war dort Sechster zu Electrocutionist in einem Gruppe-Rennen, aber so richtig zeigt er sein Können erst seit der Kastration‘, berichtete Mitbesitzer Rupert Plersch nach dem Erfolg des Mitfavoriten Hippodrome im früheren Bäder-Preis.

Die Pause seit einem Auftritt im Winter in Rom hatte der Montjeu-Wallach bestens genutzt. Über Hürden war er zwar noch sieglos, doch hatte man es früher in England bereits in schwierigen Hindernisrennen versucht. Wir waren nicht mehr zufrieden und haben ihn dann zu Mario Hofer (Foto) gegeben. Mir liegt auch daran, den deutschen Rennsport zu unterstützen.‘

Plersch betreibt in Süddeutschland eine Firma für Kältetechnik, beliefert u.a. die Mega-Hotels in Dubai, wo er auch mehrere Monate im Jahr verbringt. Zugute kam der 43:10-Chance Hippodrome ein starker Ritt des eigens aus England eingeflogenen Jamie Moore. Unterwegs stets im Vordertreffen, das sich sehr dicht knubbelte, postiert, hatte er eine ideale Ausgangslage.

Im Schlussbogen zog Hippodrome auf einen Schlag vor das Feld, verabschiedete sich schnell von der Gegnerschaft und hatte den Listen-Treffer bald in trockenen Tüchern. Sieben Längen hinter dem Hofer-Schützling stand Our Majestic, der sich im Bogen zügig verbessert hatte, zeitig als Zweiter fest, Trigenimus, der immer prominent war, hielt locker Rang drei. Der Sieger Hippodrome könnte laut Rupert Plersch bald in Frankreich starten und eventuell zur Großen Woche nach Iffezheim zurückkehren.

Erneut rückläufig war der Umsatz. In den neun Rennen wurden vor 10000 Zuschauern 890.284,30 Euro umgesetzt, das bedeutet ein Minus von 6,33 Prozent.

Ein erfolgreiches Gastspiel nach Lyon unternahm am Donnerstag Trainer Christian Sprengel. In einem mit 25.000 Euro dotierten 1600 Meter-Rennen behauptete sich Lord Areion der von Jean-Pierre Carvalho gerittene Hannoveraner mit anderthalb Längen zur Quote von 132:10.

Pesago als Zweiter in einem Verkaufsrennen und Aquamarin als Gewinner eines 23.000ers über 2000 Meter, ebenfalls mit Jean-Pierre Carvalho (117:10), machten die tolle Ausbeute Sprengels perfekt.

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