Das Pferd, das am Sonntag am Toto blinkt, wird nicht die Guineas gewinnen. Das sagt zumindest die Statistik. Seit dem Jahr 2000 ist der Grafenberg in den 1000 Guineas zu einem wahren Favoriten-Grab geworden. In diesem Jahrtausend holten sich die Guineas-Favoritinnen stets eine Klatsche ab. Und das Jahr für Jahr.
Den Auftakt machte 2000 die Fährhoferin Mosquere. Diese erreichte beim von Crimplene (97:10) gewonnenen Klassiker immerhin noch Rang vier. So schnell lief seitdem keine Favoritin mehr. Seit dem Jahr 2000 schaffte es eine Favoritin nicht einmal mehr in die Geldränge.
In den Jahren 2002 und 2003 wurden die „heißen“ Ladies Walzerkönigin (28:10) und Next Gina (21:10) sogar nur Letzte. Auch nicht viel besser erging es Schlenderaca (22:10, 7.), Night Lagoon (29:10, 10.) und Sorrent (36:10, 8.). Im letzen Jahr machte das Grafenberger Publikum die Engländerin Violetta zur 61:10 Favoritin. Im Ziel war diese Sechste.
Es ist also eine ganz schwere Bürde, die Mi Emma (das Foto zeigt ihren Trainer Andreas Wöhler) da am Sonntag zu tragen hat. Die letzte Favoritin, der das gelang war 1998 Elle Danzig, die aktuell letzte Favoritin die zur 1000 Guineas-Siegerin gekürt wurde.











