Hoppegarten: Eine Entscheidung wird nun bald erwartet

Eine Entscheidung über die Zukunft der Rennbahn Hoppegarten soll in den nächsten Wochen fallen. Denn der Aufsichtsrat der Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) hat sich in einer Sitzung am vergangenen Freitag erneut mit dem Thema beschäftigt.

Den Vernehmen nach sollen nur noch zwei Bieter im Rennen sein, mit denen die Gespräche über eine Privatisierung nun konkretisiert werden. Ob ein Konsortium, das aus führenden Persönlichkeiten des deutschen Rennsports besteht, noch dabei ist, bleibt unklar. Ein Gebot von dieser Seite ist in jedem Fall abgegeben worden.

Intern gibt es bereits Befürchtungen, dass das Gelände demnächst nicht mehr für den Rennsport genutzt wird. Grund ist ein vor einigen Wochen bei den Bietern eingegangenes Schreiben, in dem es u.a. heißt: „Der Vertrag wird ohne Nutzungsverpflichtung, Arbeitsplatzverpflichtung, Investitionsverpflichtung, Weiteräußerungsverpflichtung, Umwidmungs- und Mehrerlösklausel abgeschlossen.“

Die BVVG hat für das knapp 200 Hektar große Gelände ein Mindestgebot von 2,25 Millionen Euro verlangt.
Dessen ungeachtet geht der Rennverein für die laufende Saison mit seinen Planungen voran. Am Pfingstsonntag wird der erste von sieben Renntagen über die Bühne gehen, die Finanzierung dieser Veranstaltungen soll stehen.

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