Am Montag wurden in Köln weitere Tickets für die 1000 Guineas vergeben. Wer im ersten Stutenklassiker eine tragende Rolle spielen will, muss sich die Fahrkarte verdienen. Längst die Fahrkarte gesichert hat sich im vergangenen Jahr die Brümmerhoferin Touch my Soul. Die Zweite aus dem Preis der Winterkönigin schien im Preis des Union-Gestüts unter Andrasch Starke vor einem Spaziergang zu stehen. Nach der Abmeldung von Paita stellten sich der 14:10-Favoritin lediglich drei Konkurrentinnen in den Weg.
Doch es kam wieder einmal völlig anders als man glaubte. Denn Touch my Soul, die gemeinsam mit Chantra in flotter Fahrt die Pace in diesem 20.000 Euro-Listenrennen über die Meile bestimmt hatte, kam im Einlauf früh nicht mehr weiter.
Dagegen marschierte Chantra, eine Lando-Schimmelstute, die sich im Vorjahr schon in einem französischen Listenrennen ausgezeichnet verkauft hatte, als 31:10-Co-Favoritin unter Torsten Mundry (Foto) locker davon, hat nach diesem Eindruck beste Chancen in den Guineas.
Auf Rang zwei arbeitete sich noch die zweite Ittlinger Farbe Prianca vor, komplettierte den großen Erfolg der Familie Ostermann. Taita wurde Letzte.
‚Sie ist eine sehr gute Stute, wird natürlich nun nach Düsseldorf gehen. Der Jockey ging notgedrungen vorne, das war alles bestens‘, erklärte Chantras Trainer Peter Rau.
Später gab es noch eine Erklärung für das Abschneiden von Touch my Soul. ‚Sie erlitt Nasenbluten‘, erklärte Trainer Peter Schiergen.












