Wow! Mehr war nach dem Henkel Trial am Ostersonntag nicht zu sagen. Wow! Das beschreibt mit einem Wort die Leistung der Darboven-Stute Mi Emma in dem mit 20.000 Euro dotierten Listenrennen. Dieses machte die Silvano-Tochter zu einer ‚One Horse Show‘, degradierte die restlichen fünf Kandidatinnen (Lucky Millionaire war Nichtstarter) zu Statisten.
Mit neun Längen Vorsprung schoss Mi Emma am Guineas-Wettmarkt an sämtlichen Gegnerinnen vorbei. Hinter Touch My Soul, die am Montag in Köln antritt, dürfte ihr nach dieser Form zumindest die Rolle der Co-Favoritin in drei Wochen schon einmal sicher sein.
„Wir hatten immer unheimlich Meinung von der Stute. Sie hat sich toll gesteigert, und nach dieser Form gehen wir natürlich guten Mutes in die Guineas“, hieß es nach dem 1600 Meter-Rennen aus dem Wöhler-Team.
„Wir wussten schon immer, dass sie ein Rennpferd ist, sie hat ja bereits beim Debüt ihr Können aufblitzen lassen“, so Eddie Pedroza gegenüber GaloppOnline.de.
Pedroza servierte Mi Emma, die am Grafenberg-Toto mit 22:10 abging, ein Rennen nach Maß, übernahm bereits Mitte Gegenüber das Kommando. Als er unmittelbar nach Erreichen der Geraden den Mi Emma-Turbo zündete, war die Sache erledigt.
„Wie von einem anderen Stern“, war das Fazit der Rennbahnbesucher in Düsseldorf. Auf dem zweiten Platz landete Scatina (31:10), Dritte wurde Mystic Lips (42:10). Beide konnten aber in keiner Sekunde Mi Emma auch nur annähernd gefährden.











