14 wollen ihn nun stoppen: Daumendr?cken f?r Quijano

Am Samstag um 19.55 Uhr Ortszeit (17.55 Uhr in Deutschland) ist zittern angesagt. Alle fiebern mit dem Fährhofer Quijano im Dubai Sheema Classic. Nach drei Treffern hintereinander in dem Wüstenemirat und mit dem wiedergenesenen Stalljockey Andrasch Starke im Sattel ist alles bereitet für den Klasse-Wallach.

Doch 14 Kandidaten wollen ihn stoppen, wollen verhindern, dass Quijano (geht aus Box zwölf auf die Reise) auch in dieser mit fünf Millionen Dollar dotierten und über 2400 Meter führenden Gruppe I-Prüfung auftrumpft und das neben dem Dubai Duty Free höchstdotierte Grasbahnrennen der Welt gewinnen.

Enorm starke Konkurrenten für Quijano. Mit dem Melbourne Cup-Zweiten Pop Rock (Box 10) aus Japan (vor einem Jahr gewann in Nad Al Sheba mit Heart´s Cry ein Landsmann), dem Vorjahreszweiten und aktuellen Hong Kong Vase-Sieger Collier Hill (Startnummer 11) aus dem Stall von Alan Swinbank, IVG – Preis von Europa-Sieger Youmzain (Trainer Mick Channon) und Quijanos Runner-up Oracle West (Box 2, Mike de Kock) ist nur ein Teil der Creme de la Creme auf der 2400 Meter-Strecke genannt.

Der englische Derby-Sieger Sir Percy (Box 7) unter Martin Dwyer aus dem Stall von Marcus Tregoning (‚Sein Gewicht stimmt, er ist in glänzender Verfassung‘) zählt ebenfalls zum Aufgebot, wie sich mit Red Rocks (Startnummer 5, Corey Nakatani) auch der Breeders´ Cup Turf-Sieger die Ehre gibt. „Er könnte nicht besser drauf sein“, sagte Trainer Brian Meehan, der im letzten Jahr das Dubai Duty Free mit David Junior gewann, über den vermeintlichen Favoriten.

Aus Hong Kong kommt kein Geringerer als Vengeance Of Rain (Box 4, Foto), Gewinner der World Series Racing Championship 2005. Andre Fabre schickt Bellamy Cay in den Farben von Arc-Sieger Rail Link (von Khalid Abdullah) an den Golf.

Als Grade 1-Siegerin verdient natürlich die Amerikanerin Honey Ryder (Box 14) einen deutlichen Hinweis, zumal die Stute von Startrainer Todd Pletcher, der 2006 in Sachen Gewinnsumme neue Maßstäbe setzte, auch Dritter im Breeders´ Cup Filly & Mare Turf war, gesattelt wird. Pletcher hat mit Host (Außenbox 15) , einem mehrfachen Grade 1-Sieger, ein zweites Eisen im Feuer, der im Vorjahr hier im Dubai Duty Free Vierter wurde.

Der ebenfalls aus den USA entsandte Obrigado (Box 8) holte sich Ende Februar ein Grade 2-Rennen in Santa Anita nach hartem Kampf für Trainer Neil Drysdale. Godolphin vertraut auf in erster Linie Best Alibi (Startnummer 6), der das Vertrauen von Frankie Dettori genießt.

Laverock (Box 3) landete jetzt zweimal hinter Quijano, zuletzt sogar wesentlich deutlicher als beim ersten Aufeinandertreffen, und wurde nun in die Godolphin-Flotte eingegliedert. Herman Browns Sushisan (Box 9) muss die guten Formen in dieser Gesellschaft noch überbieten. Wahrlich ein Kracher-Rennen!

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