Frankfurt: Dreimal Minarik – ‚Herxe‘: Viermal v. d. Recke

Einen ganz spannenden Ausgang fand der Frühjahrspreis der Stadt Frankfurt, das Hauptrennen bei der Saisoneröffnung am Sonntag in Niederrad. In diesem Ausgleich II über die Meile stürmten der Außenseiter Boromir und der von Peter Remmert trainierte Frankfurt-Spezialist Orange Blue Kopf an Kopf über die Ziellinie.

Lange dauerte es, bis das Zielfoto ausgewertet worden war. Und dieses sagte schließlich aus, dass der Sieger der von Ira Ferentschak in Bremen trainierte Boromir (93:10) ist, der gegen den im Finale etwas unglücklichen Orange Blue ganz knapp die Oberhand behielt und für seinen Reiter jean-Pierre Carvalho eine lange Durststrecke beendete. Es hätte aber keinen Meter weiter sein dürfen, sonst hätte der Sieger Orange Blue geheissen. Platz drei ging an den Lokalmatadoren Tanko.

Das Comeback der einstigen Derby-Hoffnung Bernard gleich zu Beginn der Veranstaltung war nach über 650 Tagen Pause zwar nicht schlecht, zu einem Sieg langte es für den Hengst des Gestüts Haus Hahn aber nicht, denn er unterlag in dem stark besetzten Altersgewichtsrennen dem Start-Ziel-Sieger Genios (Andreas Suborics) aus dem Quartier von Dr. Andreas Bolte. Dritter wurde Dwilano.

Eine Überraschung gab es im ‚Rennen des Tages‘, denn mit dem 340:10-Außenseiter Minos (W.Panov) konte man nicht unbedingt rechnen. Und mit Pretty Time, Lazioso und Mareedah waren auch nicht unbedingt Favoriten auf den weiteren Plätzen.

So wurde die Viererwette diesmal nicht getroffen, die Einsätze wandern in einen Jackpot. Kurios; auch die Dreierwette wurde nicht getroffen, hier gibt es demnächst in Niederrad wieder einen Jackpot.

Erfolgreichster Aktiver des Tages war Filip Minarik, der mit Alaska River (Foto), Protettore und Terra Luna gleich dreimal zum Zuge kam. Champion Andreas Suborics punktete zweimal (Genios und La Carrera).

In Herxheim gab es das erwartete Von der Recke-Festival, als der Weilerswister Coach mit allen vier Pferden, die er in die Pfalz geschickt hatte, erfolgreich war. Dreimal saß dabei Torsten Mundry im Sattel, der jedoch beim Sieg des heißesten Favoriten, Isabellareine (11:10) im Maidenrennen, seine ganze Jockeyship in die Waagschale werfen musste, um den Außenseiter Pantano noch zu bezwingen. Erst das Zielfoto entschied für die Stute.

Den Ausgleich III, das wichtigste Rennen des Tages, gewann natürlich auch von der Recke, als Morning Bright unter Katharina Daniela Werning völlig überlegen zum Zuge kam.

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