Was f?r eine Power: Recke-Vierj?hriger mit Neuss-Solo

Es bleibt dabei: Gegen die Pferde aus dem Stall von Christian von der Recke ist zur Zeit kaum ein Kraut gewachsen. Das bewahrheitete sich auch am Sonntag im SIS-Rennen – Sandbahn Grand Prix Aufgalopp, einem mit 5.000 Euro dotierten Testlauf für das Highlight des Winters in wenigen Wochen.

Start-Ziel beherrschte Personal Power (58:10), ein vierjähriger Dashing Blade-Sohn, mit sechs Längen in diesem 1900 Meter-Rennen die Konkurrenz, bekam von Pascal van DeKeere (Foto) alles bestens eingeteilt. ‚Das war eine tolle Leistung mit Höchstgewicht. Er startet nun natürlich im Grand Prix‘, versicherten die Besitzer des Pferdes.

Weder der Veteran Up and Away, noch der Co-Favorit Monolithos als Platzierte konnten ihn gefährden. Ganz zu schweigen von der 21:10-Chance Grantley, der nur noch ein Schatten früherer Tage zu sein scheint und über Rang vier nicht hinauskam.

Überschattet wurde das Rennen von einem Unfall Moncalieris, der wegen einer Verletzung angehalten werden musste. Leider gab es für ihn keine Rettung mehr.

In einer anderen Prüfung musste auch Winter Power mit einer schweren Verletzung eingeschläfert werden. Reiterin Kirsten Schmitt hielt ihr Pferd zu spät an, wurde von der Rennleitung wegen Schädigung des Ansehens des Rennsports für 15 Tage gesperrt.

‚Zuletzt ist er viel zu schnell an der Spitze gegangen. Wir hatten uns immer Steigerung von ihm versprochen, und die bringt er jetzt. Leider gibt es kaum mehr Rennen für ihn über diese Distanz auf Sand‘, berichtete Peter Hirschberger nach dem überzeugenden Erfolg von Eutropius im Ausgleich III, der die Konkurrenz am Ende komplett beherrschte.

Iim Einlauf nur noch eine Frage der Zeit, bis Karoly Kerekes mit ihm zur Attacke schreiten würde. Schon Mitte der Geraden verabschiedete sich der Deploy-Sohn von der Gegnerschaft, sollte noch mehr zu bieten haben. Pio sollte es bald wieder schaffen. Miss Blue erledigte vorneweg tapfer ihr Pensum als Dritte.

Im RaceBets.com-Hürdenrennen distanzierte der 11:10-Favorit Wildbach (Jan Korpas/Christian von der Recke) die Gegnerschaft mit 13 Längen, verwies Maxxwell und Danseur Ecossais auf die Plätze, wird seine Karriere nun für seinen neuen Besitzer in England fortsetzen.

In der Dreijährigen-Prüfung auf der ‚Neusser Seenplatte‘ krönte der Frankfurter Trainer Dave Richardson seine Super-Form durch den lockeren Erfolg der 39:10-Chance Belle Aire (vor Fast Sensation und Fairy Forest).

Das Rennen des Tages wurde eine klare Beute des großen Außenseiters One More Touch (Jenny Dormann), der Start-Ziel gegen Tagunas, Jiffies Flyer und Go Marva Go hinkam. Die Viererwette brachte stolze 118.957:10 Euro!

In den zehn Prüfungen flossen am Hessentor insgesamt 222.833,80 Euro durch die Kassen. Der Außenanteil war mit 73,17 Prozent ausgesprochen hoch.

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