Andreas Putsch ist im internationalen Rennsport mit seinem 6c Racing Limited längst kein Unbekannter mehr. In seinen Farben gewann Pearly Shells den Prix Vermeille auf Gruppe I-Parkett, ist heute eine von zahlreichen Top-Mutterstuten von Putsch, für den auch Decktaxen wie die von Sadler’s Wells kein Problem sind.
Nun feierte Putsch am Samstag auch seinen ersten Deutschland-Sieg. Im vierten Rennen der Karte in Wambel gewann der von Christian von der Recke trainierte Maknoon. Dieser absolvierte als 35:10-Chance seinen Aufgalopp für St. Moritz, wird am zweiten Wochenende des Meetings dort im Skijöhring an den Start kommen. Im Sattel von Maknoon saß Torsten Mundry, der seinen ersten Sieg 2007 feierte.
Über ein halbes Jahr musste Norman Richter auf dieses Gefühl warten. Auf Sweet Fighter meldete sich Richter im Stallions-Online.de-Rennen nach der Kokain-Sperre auf dem Siegerpodest zurück. Trainer Waldemar Hickst punktete mit Domenikus, hat nach diesem Treffer drei Siege bei drei Starts in 2007 zu Buche stehen.
Während der Veranstaltung in Dortmund, bei der man mit einem Umsatz von 153.364 Euro den positiven Trend nicht fortführen konnte, wurde auch Abschied von Tim Gibson genommen. Der 42jährige verstarb am Freitag, war elf Jahre als Trainer in Wambel im Einsatz. Seiner Zeit als Trainer war eine Karriere als Hindernisjockey vorangegangen. Einen ausführlichen Nachruf auf Tim Gibson lesen Sie in den nächsten Tagen.
Der von Mario Hofer nach England entsandte Lebensdebütant Asturion hatte in einem Bumper-Rennen in Southwell über 3200 Meter trotz hoher Erwartungen keinerlei Chancen.
Besser erging es da dem Ex-Deutschen Whispered Secret. Der Ex-Ullmann Galopper gewann ein mit 55.000 Pfund für den Sieger dotiertes Gruppe III-Rennen in Cheltenham, zahlte am Toto stolze 90:10.












