Dass der Sieger im Breeders‘ Cup Classic aus Maktoum-Besitz kommen würde, das war im Vorfeld des mit 5 Millionen Dollar dotierten 2000 Meter-Rennens schon zu erwarten gewesen. Doch man hatte dabei eigentlich an Sheikh Mohammed gedacht, dessen dreijähriger Supercrack Bernardini der heißeste Favorit des Abends war.
Als Spielverderber erwies sich Mohammeds Bruder, Maktoum al Maktoum, denn der in den Farben seiner Shadwell Stables laufende Invasor war zu stark für den von Javier Castellano gerittenen Hengst.
Der 18-jährige Panamese Fernando Jara zeigte einen coolen Ritt, kam mit dem argentinisch gezogenen Hengst, der im vergangenen Jahr die uruguayische Triple Crown gewonnen hatte und in Nordamerika noch ungeschlagen ist, am Ende leicht hin.
„Ich bin glücklich, das ist die beste Medizin, die ich haben könnte“, erklärte der an Multipler Sklerose erkrankte Kiaran McLaughlin, der Trainer des Siegers. Nun ist der Dubai World Cup natürlich das nächste Ziel des Candy Stripes-Sohnes. „Natürlich bin ich enttäuscht. Die Niederlage ist keine Schande, wir sind von einem besseren Pferd geschlagen worden“, erklärte Tom Albertrani, der Trainer des Siegers. Jockey Javier Castellano hatte Glück, dass er den Ritt überhaupt ausführen konnte, denn er war zuvor im „Distaff“ mit der Stute Pine Island zu Fall gekommen, zunächst ärztlich versorgt wurde.











