Manch einer nimmt sie nicht ernst, schimpft auf sie, bemängelt den kargen sportlichen Wert der Veranstaltungen. Die Rede ist von den Sandbahnrennen. Doch eines ist klar, ohne die Allwetterbahnen in Dortmund und Neuss wäre in den Wintermonaten von November bis März im ohnehin nicht gerade boomenden Rennsport absolut „tote Hose“.
Am Samstag geht es nun in Neuss mit neun Rennen los. Einige Änderungen gilt es zu beachten, so dürfen in einem Rennen maximal 12 Pferde antreten, zudem gibt es ein Rennen der Woche, das sonntags zur Austragung kommt. Die Abstände sollen zwischen den Rennen teilweise nur 25 Minuten betragen.
Das beste Handicap beim Eröffnungstermin am Hessentor ist ein Ausgleich III über 1500 Meter, in dem mit Erika Mäders Eurofighter (siebenfacher Sandbahnsieger) und Marion Webers Marksman (fünfmal auf Dirt erfolgreich) zwei absolute Allwettercracks gegeneinander antreten. Doch auch wenn sie auf diesem Untergrund in ihrem Element sind, dürfte es gegen einen Sandbahnneuling wie Mario Hofers Potosi kaum ein Spaziergang werden.
Und dann sind da ja noch Bravado, Go Marva Go und Secret Affair, die zusammen auch schon 12 Rennen auf der Sandbahn gewonnen haben. Südsturm und Lawerenz warten dagegen noch auf den ersten Sandbahnsieg, haben aber ausreichendes Können, um ein solches Rennen gewinnen zu können.
Auch in den anderen Rennen trifft man mit Baron Zollern, Beau Felix, Twist Hennes usw. auf viele bekannte Namen, die man in den nächsten Wochen sicher noch einige Male in Neuss, bzw. Dortmund sehen wird.
Wie schon im letzten Jahr gibt es auch in diesem Winter die Wintermeisterschaft der Amateure, die sich über die gesamte Sandbahnsaison erstreckt.











