Ein Name, den man nicht vergisst: N?oubliez in Cagnes?

Sein Name bedeutet soviel wie „vergesst niemals“, ist auch der Titel eines Joe Cocker-Songs. Spätestens seit dem vergangenen Sonntag wird er als Klassepferd jedem Turffan in Erinnerung bleiben. Vergessen wird man den Dreijährigen nicht mehr. Die Rede ist von N´oubliez jamais (Foto), einem Poliglote-Sohn aus dem Stall von Hans-Albert Blume.

Schon zuletzt hatte er sich als Zweiter im Deutschen St. Leger, nur geschlagen von Derbysieger Schiaparelli in Dortmund, ausgezeichnet aus der Affäre gezogen.

Beim sechsten Start schaffte er nun seinen dritten Erfolg, landete im St. Leger Italiano in Mailand seinen größten Zahltag.

In diesem mit 69.300 Euro dotierten Listenrennen über 2800 Meter wurde der Hengst des Stalles Kentucky Days von dem italienischen Spitzenjockey Mirco Demuro auch glänzend über den Kurs gebracht.

„Er hat das Tempo ruhig gemacht, dann später die Fahrt verschärft“, berichtet Co-Trainerin Alida Blume. „Nach dem Dortmunder Rennen hatte sich N´oubliez jamais weiter verbessert, da musste er nun eine gute Chance haben. Ob er in diesem Jahr noch einmal läuft, ist noch nicht entschieden. Es könnte auch sein, dass er im Winter nach Cagnes-sur-mehr geht.“ Hans-Albert Blume sicherte sich diese Prüfung nach drei Treffern mit Noel schon zum vierten Mal.

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