Im Düsseldorfer Deutschlandpreis beherrschte er Start-Ziel Tempo und Gegner. Das Highlight des Sommers auf dem Grafenberg wurde eine Beute des Ittlingers Donaldson (Foto), der mit einer ausgeklügelten Taktik eine Überraschung schaffte und starke Konkurrenten auf die Plätze verwies.
Anschließend gab es allerdings nicht mehr viel Grund zur Freude im Team des Lando-Sohnes. Der Vierjährige musste in Hamburg, Köln und Baden-Baden doch drei Schlappen hinnehmen, wobei er zumeist ziemlich aufgedreht wirkte und sich selbst um bessere Chancne brachte.
Das hatte eine Konsequenz: Donaldson wurde nach der Großen Woche in Baden-Baden kastriert, was bei einem Gruppe I-Sieger schon eine ungewöhnliche Maßnahme ist. Trainer Peter Rau: ‚Es war der richtige Schritt. Er soll ruhiger werden. Er hat den Eingriff bestens überstanden, man merkt gar nichts mehr davon. Er war ja die ganze Zeit nicht aus dem Training heraus.‘
Gut möglich, dass man den frischgebackenen Wallach sogar noch 2006 im Einsatz erleben wird. Rau: ‚Vielleicht kommt er noch einmal heraus. Der Premio Roma in der nächsten Woche wäre eine Möglichkeit.‘ Eine Gruppe I-Auseinandersetzung mit Soldier Hollow & Co. wäre natürlich ein besonderer Leckerbissen für die deutschen Turffans.












