Ein Rennen nach dem die dreijährigen Stuten um den Prix de l’Opera kämpften, liefen die Youngster im Prix Marcel Boussac um Gruppe I-Ehre. Mit dabei im 13er Feld auch die von Mario Hofer gezogene und trainierte Sugar Baby Love. Die Siegerin des Oppenheim-Rennens und Zweite aus der Lacroix Trophy war von ihrem Besitzer eigens für diese Prüfung nachgenannt worden.
Doch die 20.000 Euro Nachnenngebühr hätte sich das Team Valor sparen können. Unter Weychong Marwing war Sugar Baby Love als 160:10-Außenseiterin in das 1600 Meter-Rennen gegangen, wurde im Ziel nur Elfte. ‚Für ein solches Rennen fehlt ihr einfach die Klasse‘, kommentierte Trainer Mario Hofer, der vor Ort weilte, die Leistung der Stute, die in 2007 vermeintlich in den USA stationiert sein wird.
Das Rennen ging an die aus Irland angereiste Außenseiterin Finsceal Bero, die von Alexander Goldrun-Coach Jim Bolger vorbereitet wird. Auf dem Ehrrenrang des 300.000 Euro-Rennens landete die Singspiel-Tochter Darrfonah, die in England trainiert wird. Im Vorjahr sah man in dieser Prüfung mit Rumpelstilskin Europas beste zweijährige Lady am Ablauf.
Das Pendant für die Hengste ging wie im Vorjahr an das Coolmore-Imperium. Stolze 31:10 zahlte der bereits auf Gruppe I-Parkett erfolgreiche Holy Roman Emperor am France-Toto, gewann am Ende leicht gegen Battle Paint und Vital Equine. Der Favorit Visionario endete unter Christophe Soumillon unplatziert.
Aidan O’Brien gewann das Rennen nun bereits zum vierten Mal im neuen Millennium. Dabei war er jeweils mit einem Sohn des Ausnahmedeckhengstes Danehill erfolgreich, siegte vor Holy Roman Emperor mit Rock of Gibraltar, Oratorio und im letzten Jahr Horatio Nelson.
Ohne Chance war erwartungsgemäß Doris Smith’s Meliksah im Prix de l’Abbaye, dem Gruppe I-Sprint über 1000 Meter. Der 12jährige blieb unter Teddy Richer unplatziert. Es gab durch Desert Lord (Kevin Ryan/Jamie Spencer) vor Reverence und Moss Vale wieder einmal einen totalen englischen Triumph.












