Statt ‚Arc‘ der ‚Opera‘ – Mandesha ist nicht zu stoppen

Lange hatte man im Lager der Klassestute Mandesha mit einem Start im Prix de l’Arc de Triomphe geliebäugelt. Doch das Team von Trainer Alain de Royer-Dupre und Besitzerin Prinzessin Zahra Aga Khan, hatte dann dem Start im Prix de l’Opera, dem 2000 Meter-Kracher für die Stuten, den Vorzug gegeben.

Dort sollte es zum Kampf der Gigantinnen zwischen Mandesha und der dreifachen Oaks-Siegerin Alexandrova (K.Fallon) aus dem Ballydoyle-Quartier von Aidan O’Brien kommen. Doch daraus wurde nichts, denn die irische Klassestute kam im Sechserfeld nach einem Rennen vom letzten Platz nur noch auf den dritten Rang, hatte mit dem Sieg nie etwas zu tun.

Im Finish engagierten sich Satwa Queen (Jean de Roualle/Thierry Thulliez) und die 22:10-Chance Mandesha, mit der Christophe Soumillon auf die Innenseite pochte. Und diesmal ging die Rechnung auf, auf den letzten Metern kam die Aga Khan-Stute noch sicher in Vorteil, gewann mit einer dreiviertel Länge Vorsprung.

Ohne Chance war erwartungsgemäß Doris Smith’s Meliksah im Prix de l’Abbaye, dem Gruppe I-Sprint über 1000 Meter. Der 12jährige blieb unter Teddy Richer unplatziert. Es gab durch Desert Lord (Kevin Ryan/Jamie Spencer) vor Reverence und Moss Vale wieder einmal einen totalen englischen Triumph.

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