Die sensationelle Serie von Werner Baltromei in Frankreich ging auch am Arc-Sonntag weiter. Platz drei im Prix du Cadran. Auf Gruppe I-Parkett! Der Hachtsee-Wallach Le Miracle schaffte tatsächlich den Sprung in die Champions-League der Steher und platzierte sich in einem der wichtigsten Langstreckenrennen Europas. Und das nicht irgendwie. Le Miracle lief ein Wahnsinnsrennen!
Unter Dominique Boeuf gab der Monsun-Sohn über 4000 Meter stets den Ton an, sorgte vorne für eine flotte Fahrt. Und auch als es Mitte der Geraden zur Sache ging, machte der Fünfjährige noch einen frischen Eindruck. Außen griff Christophe Soumillon auf Shamdala unwiederstehlich an und ging zunächst auch leicht an Le Miracle vorbei.
Doch dieser zog Innen immer wieder an und kämpfte zäh weiter. Während die Anhänger von Shamdala und Le Mircale wild anfeuerten, canterte der Sieger in der Bahnmitte auf. Auf dem Doncaster Cup-Sieger Sergeant Cecil teilte sich Frankie Dettori alles blendend ein und war im Ziel leichter Sieger des 250.000 Euro-Events. Am Toto zahlte der Sieger 22:10, war vor Le Mircale (44:10) Favorit des Rennens gewesen.
Für den dritten Platz im Cadran werden dem Gestüt Hachtsee immerhin 28.575 Euro überwiesen. Le Miracle schraubte seine Gewinnsumme damit über 130.000 Euro, und die Super-Serie von Werner Baltromei hält zunächst einmal an.
‚Er hat eine Riesengaloppade, legte ein hohes Tempo vor. Das war eine starke Leistung. Wir gehen nun in den Prix Royal Oak‘, so ein überglücklicher Reginald Graf von Norman, Besitzer von Le Miracle.












