Die Marktl?cke: M?nchen-Riem mit zwei tollen 50.000ern

In München-Riem war man erfinderisch. Neue Rennen wurden geschaffen. Man hat eine richtige Marktlücke entdeckt, traf voll ins Schwarze. Mit zwei Prüfungen für drei bis fünfjährige Pferde, die weder ein Gruppe- oder Listenrennen gewonnen haben, noch in einem Gruppe-Rennen auf den ersten drei Plätzen eingekommen sind.

Die sogenannten Criterien, beide mit 50.000 Euro, haben es auch am Dienstag wieder in sich. Im pferdewetten.de-Criterium (1600 Meter) stehen die Wetter wieder vor einer enormen Herausforderung. Sage und schreibe 16 Kandidaten stehen unter Order, was nur beweist, wie gut solch ein Rennen angenommen wird.

Sieben Pferde aus dem Vorjahr sind wieder mit von der Partie. Am besten schnitt damals Avanti Roberto ab. Der von Jutta Mayer trainierte Hengst steigerte sich bei dieser Gelegenheit besonders stark, zeigte die Form seines Lebens.

Mit Benjamin Clös im Sattel versucht er auch diesmal, rechnerische Defizite mit einer Top-Vorstellung wett zu machen. König Speed (Christian Czachary), ein alter Bekannter auf diesem Kurs und Vierter in 2005, sowie der mächtig verbesserte Magic Dancer (Andreas Suborics muss mit 63 Kilo Höchstgewicht schultern), der damals Fünfter wurde, nehmen einen weiteren Anlauf.

Das gilt auch für Fürstenberg (Pascal van DeKeere), Abilita (Darren Moffatt), der Seriensieger Tuxedomoon (der Italiener Umberto Rispoli bringt ebenfalls 63 Kilo in den Sattel) und Salontiger (mit der 25-jährigen Wahl-Neusserin Eszter Varga), diese Pferde waren vor zwölf Monaten Neunter, Zehnter, 14. und 15. wurden. Aber auch im weiteren Feld stecken zahlreiche hoffnungsvolle Kandidaten.

Etwas leichter scheint die Wahl im galopprennen.tv-Criterium über 2200 Meter, denn hier versammeln sich nut neun Pferde an der Startstelle. Eine solide Größe ist der Ittlinger Kiton (Foto rechts, Marc Timpelan), der in dieser Saison immer unter den ersten Dreien einkam.

Zuletzt überzeugte der von Peter Rau trainierte Lando-Sohn (bevorzugt wie sein Vater abgetrocknetes Geläuf) auch in Frankreich. Der Dreifach-Sieger Dragon Fly (Andreas Suborics) und der Vorjahresvierte Heavenly Blues (Tomas Bitala) könten ihm am härtesten zusetzen.

Sechs der neun Rennen am Sonntag sollten die Wetter besonders unter die Lupe nehmen, denn in der TOP 6-Wette ist der Jackpot auf stattliche 36.610 Euro angewachsen.

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