Vor vielen Jahren beherrschte ein gewisser Palladium die Seejagdrennen. Man erinnert sich noch gerne an das „Seepferdchen“. Mit seinen schwimmerischen Fähigkeiten entschied er so manche Prüfung durch das kühle Nass für sich. Aktuell scheint Helmac in seine Fußstapfen treten zu wollen.
Denn der fünfjährige Wallach, der seine letzten drei Rennen hintereinander gewann, konnte sich schon zweimal in diesem Metier auszeichnen. Am vergangenen Sonntag schaffte der Macanal-Sohn auch in Bad Harzburg einen Treffer. Da versteht es sich von selbst, dass der wieder von Dirk Fuhrmann (Foto) zu reitende Helmac auch eine Woche später beim Abschlusstag des Meetings seine Klasse demonstrieren will. Der Championjockey und Trainer Christian von der Recke dominieren die Hindernisrennen am Weißen Stein.
Allerdings wird es keine ganz einfache Aufgabe im Preis der Bad Harzburger Bauwirtschaft. Denn auch Pegasus mondrianus gilt als Seriensieger. Der Schützling von Pavel Vovcenko wird mit Jan Korpas im Sattel ebenfalls viel Anhang finden, reist ebenfalls mit einer Dreierserie im Gepäck an. Mit Pferden aus Belgien, Tschechien, Polen und Deutschland ist das Seejagdrennen ausgezeichnet besetzt.
Fünf Kandidaten bestreiten den Preis von Auto Ludwig, Essen, der als Ausgleich II (7000 Euro, 1550 Meter) das wichtigste Rennen auf der Flachen ist, Uwe Stoltefuß scheint hier mit dem frischen Sieger Letalus (Melanie Sauer) und Amidyan (David Vincent Smith) beste Karten zu haben. Auch ein Hürdenrennen steht auf der Karte von neun Rennen zum Ausklang der Rennwoche.










