Gerade bei Meetings agiert der Stall Laurus (dahinter stehen einige Turf-Enthusiasten aus dem Raum Siegen) seit Jahren in Bombenform. Vor allem in Baden-Baden oder Hamburg sind die blauen Farben immer wieder auf der Siegerstraße. Jetzt hat man auch Bad Harzburg entdeckt, greift auf der Bahn am Weißen Stein an.
Linux heißt der Hoffnungsträger, ein Kauf der besonderen Art. Sowohl am Eröffnungstag der Harzburger Rennwoche als auch am Sonntag traf der Alwuhush-Sohn auf keinerlei Opposition. Im gewöhnlichsten Canter beherrschte Linux die Konkurrenz in sehr gut ausgesuchten Altersgewichtsrennen.
Am Donnerstag könnte bereits Treffer Nummer drei fällig sein. Zu den 2700 Euro, die er seinen neuen Besitzern eingaloppierte, würden dann wieder 1350 Euro hinzukommen.
Eigentlich spricht im Preis des Verkehrsvereins Bad Harzburg wenig gegen einen neuerlichen Spaziergang. Vier Konkurrenten stellen sich ihm in den Weg, doch das Format eines Linux besitzt normalerweise keiner.
Für Peter Schiergen lief es bislang hier ebenfalls blendend. Im zweiten Rennen, dem Nachwuchsreiten, sieht die Bona-Stute Mascara unter Christopher Ceballos-Sanchez wie ein „Elfmeter” für die Wetter aus.
Das beste Rennen auf der Flachbahn ist der Buchmacher Albers-Preis, ein Ausgleich III mit vielen Formpferden. Im Preis der Becker-Fruchtsäfte könnte Don Bernardo zum dritten Mal hintereinander zum Zuge kommen. Dirk Fuhrmann ist ein zusätzliches Plus für den Schützling von Christian von der Recke, der die Hindernisrennen im Harz dominiert.
Im Luciano-Rennen, einem Jagdrennen für Vierjährige, ist er allerdings nicht vertreten. Kurios: Zum möglicherweise ersten Mal überhaupt in der Geschichte des hiesigen Turfs, startet kein deutsches Pferd! Das Sextett rekrutiert sich ausschließlich aus osteuropäischen Kandidaten.










