Im Prix d’Astarte ging es am Sonntag um nichts Geringeres als das Erbe der Ausnahme-Stute Divine Proportions anzutreten. Die fünffache Gruppe I-Siegerin aus der Familie von Pentire und Königstiger hatte das renommierte Meilen-Rennen in Deauville vor Jahresfrist gewonnen. Auf den Spuren von Divine Proportions sollte auch die deutsche 1000 Guineas-Siegerin Lolita wandeln.
Doch wie schon in den Coronation Stakes war die Löwe-Lady in dieser Liga erneut überfordert. Nach Platz 11 in England gab es nun auch eine Pleite in Frankreich. Am Ende reichte es für sie nur zum vorletzten und neunten Platz in dem mit 250.000 Euro dotierten Meilen-Rennen.
Dieses ging an die Favoritin Mandesha unter Christophe Soumillon, die ihr drittes Rennen in Folge gewann. Auf Platz zwei folgte Impressionnante vor der French 1000 Guineas-Siegerin Tie Black. Mandesha rundete somit ein erfolgreiches Wochenende für Christophe Soumillon ab, der nur 24 Stunden zuvor bereits mit Hurricane Run ein Gruppe I-Rennen gewonnen hatte.
Bereits im ersten Rennen des Tages hatte sich mit Six Mile Bottom ein Pferd in Deauville präsentiert. Doch der Zweijährige aus dem Stall von Bruce Hellier konnte nicht an seiner Leistung aus Hamburg (Dritter auf Listen-Level) anknüpfen, und wurde in einem Sieglosen-Rennen nur Vierter, verdiente dabei immerhin noch 1.900 Euro.










