Nach einer kleinen Rennpause war es in der Hauptstadt wieder soweit: In Hoppegarten öffneten sich wieder die Startboxen. Und ein Team, das räumte gleich so richtig ab. Die Rede ist von Andreas Wöhler (Foto) und Eduardo Pedroza, die drei Siegpunkte auf ihr Polster brachten.
Ganz offensichtlich bekamen die Zuschauer zwei Pferde aus dem ostwestfälischen Quartier zu sehen, die noch in ganz anderen Prüfungen mitmischen werden. Zunächst löste die dreijährige La Paja ihre Aufgabe inder Maidenprüfung gegen ein Formpferd wie Sambafürst mit der „halben Bahn“.
La Pajas Mutter Alfaguara war bei Carlos Laffon-Parias in Frankreich in Training, blieb aber sieglos, stammt aber aus einer Northern Dancer-Tochter und macht sie nun mit der Vaterschaft von Galileo auch für die spätere Verwendung in der Zucht so richtig interessant.
Dann platzten Eddy Pedroza auf dem frischen Sieger San Marco im Ausgleich III förmlich die Zügel, als der Military-Sohn im „Sankt-Georg-Rennen auf der Meile vom Start bis ins Ziel „Canterware“ war. Da hatte auch die so in toller Form agierende Amira der Turffreunde Dresden keine Chancen, kam diesmal nicht in die Platzierung.
Wenig zu bestellen hatten die Favoriten in den ersten Tagesprüfungen. In das Riemer Quartier von Hermann-Josef Koll wanderte durch Italian Night der „Opener“. Im Sattel der 65:10-Chance saß Tomas Bitala.
Sogar zu dreistelliger Odds kam Not Allowed zum Zuge. Die von Frank Breuß in Leipzig betreute Mujadil-Tochter hatte sich zweijährig in England versucht, gab nur in Deutschland-Debut. Und mit einem Sieg verlief dies absolut maßgerecht. Not Allowed gewann vor den stärker beachteten Pretty Man und La Lande. 94:10 zahlte schließlich Nipotina, die sich unter Alexander Pietsch nach einem frühen Vorstoss soeben noch gegen die nachsetzenden Lusty Lad und Cherie über die Linie rettete.











