Als 110:10-Chance war Flashing Numbers am Sonntag in den Prix Eugene Adam gegangen. Nach Platz zwei hinter dem Terre A Terre-Bruder Kachgai in einem Listenrennen, hatte man ihm in dem Gruppe II-Rennen über 2000 Meter in Maisons-Laffitte eigentlich nicht den ganz großen Wurf zugetraut. Doch da hatten sich die Wetter getäuscht! Sieg für den in Deutschland trainierten Dreijährigen!
Das mit gerade einmal fünf Pferden besetzte 200.000 Euro-Rennen wurde zunächst langsam gelaufen, Olivier Peslier diktierte mit Markovitch lange das Geschehen. Dicht auf lauerte Dragon Dancer, der Zweite des Englischen Derbys. Dieser war als Zweiter Favorit angetreten, die Wetter hatten Multiplex mit Frankie Dettori zum Favoriten gemacht.
Als Mitte der Geraden alle mit dem großen Angriff von Dettori rechneten, brummte an der Außenseite Ioritz Mendizabal im Turf Syndikats-Dress richtig auf. 200 Meter vor der Linie übernahm der Hengst die Spitze und behauptete diese leicht bis zur Linie. Für den Sieg werden dem Turf-Syndikat 114.000 Euro überwiesen, als Trainer zeichnet Mario Hofer verantwortlich.
Mit einer Gruppe I-Platzierung aus Royal Ascot im Rücken war Manduro ein Rennen später in die Boxen des Prix Messidor eingerückt. Nach Platz drei hinter Ouija Board und Electrocutionist hatte das Pariser Publikum ihn natürlich zum heißen 22:10-Favorit gemacht.
Doch die großen Erwartungen konnte Manduro am Sonntag nicht erfüllen. Unter Champion Christophe Soumillon reichte es in dem Gruppe III-Rennen über 1600 Meter nur zum dritten Platz.
Für den Sieg, der an den Godolphin-Hengst Librettist ging, kam Manduro nie in Frage. Ebenfalls ohne Chance war der Riesen-Außenseiter Ryono aus dem Smrczek-Stall, der am Ende Fünfter von acht Pferden wurde.










