Sir Mark Prescott erlebt bei seinen Gastspielen nach Deutschland schon seit einigen Jahren Sternstunden. Die Pferde, die der englische Coach zu uns schickt, sind in aller Regel auch ganz weit vorne. Man denke nur an die Super-Stute Albanova, die hier drei Gruppe-Rennen in Serie gewann.
In den Air Berlin-Cup – Langer Hamburger, ein mit 25.000 Euro ausgestattetes Listenrennen über 3200 Meter und damit das längste Rennen der Derby-Woche in Horn, beorderte er den fünfjährigen Wallach Elusive Dream.
Und der auf 24:10 heruntergewettete Vertreter des Cheveley Park Stud bekam von Terry Hellier alles bestens serviert. Bis in die Gerade ließ er sich von Palais Tiff führen, ergriff dann selbst die Initiative und konterte alle Attacken von El Tango (William Mongil). Dritter wurde Soterio (Johan Victoire), auch das war völlig formgemäß.
‚Wir sind sehr zufrieden. Nach den vielen Platzierungen in guten Steher-Rennen war dieser Erfolg völlig verdient. Wir steuern nun das Ebor-Handicap an‘, sagte Sir Mark Prescott am Telefon, der die Prüfung in England über das Internet verfolgt hatte.
Sie war bis zum heutigen Tag noch sieglos, doch das ist nun Geschichte: Stall Blanchelandes Aurea (44:10) schaffte im Hapag-Lloyd-Rennen (BBAG Auktionsrennen Hamburg) nicht nur ihren ersten Treffer, sondern einen Erfolg in einem 50.000er über 1600 Meter.
In aufreizend guter Haltung rückte Adrie de Vries mit der Silvano-Tochter aus dem Quartier von Andreas Trybuhl an der Innenseite im Einlauf zu den vorderen Pferden auf und verabschiedete sich noch locker mit anderthalb Längen.
Ein ausgezeichnetes Rennen lief auch der Favorit Saldenblatt, der Höchstgewicht trug, doch unter Andrasch Starke erst ganz spät auf freie Bahn kam und auf Platz zwei vorstieß, gefolgt von dem Außenseiter Oakmont.
Der Mitfavorit Catageno Directa wurde sehr aufwändig geritten, ging weit außen und kam zuletzt nicht mehr so recht weiter. ‚Es ging alles optimal, sie hat sich leicht gelöst‘, kommentierte Aureas Siegjockey Adrie de Vries.










