Bei seinem Vorhaben, Champion zu werden, ließ sich Jockey Andreas Suborics auch im Alice Cup nicht aufhalten. Mit der Auenqueller Stute Molly Art gewann er das Gruppe III-Rennen am Mittwochabend leicht vor der Favoritin Sexy Lady und der englischen Gast-Stute Squaw Dance.
Andreas Boschert, der das Rennen auf Grund einer viertägigen Sperre aus Frankreich am Zaun verfolgen musste, vertrat Sieg-Trainer Uwe Ostmann in Horn.
Boschert nach dem mit 32.000 Euro dotierten Erfolg der Big Shuffle-Tochter: „Ich habe dem Trainer versprochen, die Ehrenpreise mit nach Hause zu bringen. Das hat geklappt. Die Rechnung heute Abend geht wohl auf Andreas Suborics.“
Suborics hatte Boschert ausgezeichnet vertreten, versteckte Molly Art lange und wartete bis zum richtigen Moment mit seinem Angriff. „Als ich an der 300 Meter-Marke den Turbo zündete, war die Sache entschieden. Ich hatte das gesamte Rennen über ein hervorragendes Gefühl und wenn man auf dieser schnellen Bahn zwei, drei Längen Vorsprung herausholen kann, ist es schwer für die anderen, einen noch zu stellen“, so Suborics nach dem Meilen-Rennen.
76:10 zahlte die Siegerin, die zuvor Platz zwei in einem Listenrennen in München hinter Norwegian Pride (heute chancenlos) belegt hatte. Im Vorjahr hatte das Rennen die dreijährige Peaceful Love gewonnen. Doch für einen Erfolg des Derbyjahrgangs langte es nicht, die Favoritin Sexy Lady musste sich mit Platz zwei zufrieden geben. Die Danehill Dancer-Stute wurde zwar noch schnell, doch ging der Sieg schon deutlich an Molly Art.
Für das Tempo hatte unterwegs die Gaststute aus England, Squaw Dance, mit Andrasch Starke gesorgt. Noch mit zwei Längen Vorsprung brachte Starke die Indian Ridge-Stute in den Einlauf, konnte den Angriff von Molly Art aber in keiner Sekunde kontern. Immerhin rettete Starke noch das dritte Geld vor der gut anziehenden Tiger Hill-Tochter Amateis. Fünfte wurde die von Horst Steinmetz nach Hamburg geschickte Jalta.











