Er hatte noch mit Caudillo eine Zeitlang selbst einen Kandi-daten für das 137. BMW Deutsche Derby, doch hat Dr. Andreas Bolte (Foto) schließ-lich in Abstimmung mit dem Besitzer doch auf einen Start verzichtet Nach dem Rückzug des Iren Tusculum gibt es nun ein rein deutsches Derby, wenngleich der von Dieter Bürkle gezogene Nobileo norwegische Interessen vertritt.
Für den Lengericher Trainer sind die erstplatzierten Pferde aus der Kölner Union auch die Kandidaten, die am Sonntag auf dem Horner Moor die Entscheidung unter sich ausmachen. „Aspectus ist sehr stark in Weidenpesch gelaufen. Und wenn er stehen kann, wovon ja Kollge Hans Blume immer überzeugt war, dann gewinnt er auch in Hamburg‘, legt sich der Trainer fest, der selbst in jüngster Vergangenheit sehr erfolgrreiche Wochen erlebte, allerdings in Hamburg auch einige weniger erfreuliche Momente zu verdauen hatte.
Als stärksten Gegner sieht Dr. Andreas Bolte mit Lauro genau denjenigen, den Aspectus in Köln hinter sich gelassen hat. „Ein Pferd mit ausgezeichneten Referenzen, dessen Formen schon sehr für ihn sprechen. Zudem ist er mit Steherqualitäten ausgestattet, immer ein unerlässliches Plus an einem derartigen Tag.‘
Sehr viele Sympathien genießt bei dem Lengericher Trainer aber auch der in westfälischer Nachbarschaft trainierte Saddex aus dem Stall von Peter Rau, der als frischer Sieger sowie unkompliziertes Pferd antritt.
„Wie mir Jockey Torsten Mundry sagte, kann er vorne, aber auch an zweiter/dritter Stelle gehen. Wenn man zudem berücksichtigt, dass er z. B. In Dortmund mit Proudinsky ein Pferd geschlagen hat, das bei den beiden Starts in den USA wohl nur deshalb verloren hat, weil der Rennverlauf extrem ungüsntig war, dann muss der Hengst eine erste Chance besitzen‘, so der Trainer.
Als chancenreichen Außenseiter betrachtet er Oriental Tiger, der „in Köln noch gut angefahren kam und nur vier Längen hinter den vorderen Pferden war. Zwar ein diffiziles Pferd, aber an einem Tag wie dem Derby ist alles möglich.‘










