Der Einstand auf ameri-kanischem Boden am ersten Juli in Arlington war erfreulich ausgefallen. Ganz besonders vom Ergebnis her, weniger vom Rennverlauf, denn der von Mario Hofer für Gary Tanaka vorbereitete Proudinsky (Foto) hatte unter Brice Blanc am Start zu den Arlington Classic Stakes (Grade III-1700 Meter) einige Längen eingebüßt und ging an letzter Stelle.
Später hatte er unterwegs wenig Platz, um dann aus unmöglicher Position durch das Feld zu schießen und Zweiter zu werden. Der Lohn für diese Leistung: 25.424 Euro.
Auf mehr Glück hofft man am Samstag, wenn das Virginia Derby, eine mit einer Million Dollar dotierte Grade II-Prüfung über 2000 Meter, ansteht. Austragungsstätte ist die Rennbahn Colonial Downs an der Ostküste, rund zweihundert Kilometer südlich von Richmond/Virginia.
Das Virginia Derby ist Teil des mit fünf Millionen Dollar dotierten „Grand Slam of Grass“, dessen ersten beiden Rennen in Colonial Downs stattfinden. Nachdem es für Proudinsky nicht zur Teilnahme zum ersten Lauf, dem Colonial Turf Cup, gereicht hatte, ist er nun fester Starter für die zweite Etappe. Mit Victor Espinoza vermochte Mario Hofer einen Klassemann zu verpflichten.
Unter den Gegnern befinden sich mit Steppenwolfer (5. im Kentucky Derby) und Seaside Retreat (10. im Kentucky Derby) zwei Pferde, die in den „Triple-Crown-Rennen“ antraten.
Für Showing Up, Sieger im Colonial Turf Cup, hält Trainer Barclay Tagg die Zeitspanne zwischen den beiden Prüfungen – drei Wochen – für zu kurz und verzichtet daher auf einen Start. Die weiteren Etappen des „Grand Slam“ sind die Secretariat Stakes in Arlington sowie der Breeders Cup Turf in Louisville/Kentucky.











