Disqualifiziert! Hofer im Pech hinter Terre A Terre-Bruder

Großes Pech für Mario Hofers Dreijährigen Flashing Numbers am Sonntag in Cantilly. Er wurde als Zweiter im Prix Pelleas, einem Listenrennen über 2000 Meter, dotiert mit 50.000 Euro, disqualifiziert. Als Zweiter kam der Hengst aus dem Turf-Syndikat über die Linie, doch hatte er im Finish den Wildenstein-Hengst Vendangeur behindert, wurde schließlich auf Rang drei (7.500 Euro) zurückgestuft. Jockey Andreas Boschert könnte noch eine Strafe drohen.

Der Sieg ging an den Kaldounevees-Sohn Kachgai (Foto). Unter Olivier Peslier hatte der rechte Bruder der Ausnahme-Stute Terre A Terre keine Probleme, die Konkurrenz in Schach zu halten. Der Ammerländer Nordic Thunder, der lange geführt hatte, belegte am Ende als Favorit nur den vierten Platz im Fünferfeld.

Platz drei galt es in einem Verkaufsrennen über die Meile (22.000 Euro) für Werner Baltromeis Naxon (D.Boeuf) zu verzeichnen, während sein Trainingsgefährte Shadow Hill in einem Debutantenrennen (1800 m, 19.000 Euro) unplatziert blieb.

Einen schönen Sieg konnte der Kölner Trainer Hartmut Steguweit mit seiner Stute Sculpted feiern, die unter Johan Victoire ein Tierce-Handicap (48.000 Euro, 1600 m) gewann. 79:10 gab es am PMU-Toto auf den Sieg von Sculpted. Der von Christian Sprengel trainierte King of Color (R.Thomas) landete im geschlagenen Feld.

Platz drei galt es auch für die Löwe-Stute The Spring Flower (D.Boeuf) in einem 29.000er über 1800 Meter zu verzeichnen, dafür gab es 4350 Euro.

In Mailand lief es für den Münchener Trainer Werner Glanz optimal, denn mit Floriot (32:10, Karoly Kerekes) und Purity (Anthony Whelan) belegten Pferde aus seinem Stall im Premio Baggio, einem Listenrennen für Stuten über 2200 Meter (69.300 Euro) die Plätze eins und zwei, wobei Clarissa Hiddemanns Floriot völlig überlegen war. Die weiteren deutschen Pferde, Fantastic Santanyi, Smart Move und Diamantwelle kamen nicht in die Platzierung.

Jockey Karoly Kerekes präsentierte sich auf der San Siro-Bahn in absoluter Glanzform, schnappte sich auf der von Manfred Weber in Iffezheim vorbereiteten Delora, die als Außenseiterin galt, noch ein weiteres Listenrennen (69.300 Euro, 1600 m). Die Lady setzte sich mit gewaltigem Speed vom Feld ab.

Ohne Chance war Mario Hofers Zweijähriger Zaubermann unter Andrasch Starke im Premio Giuseppe De Montel, einem Listenrennen über 1500 Meter, dotiert mit 69.300 Euro. Dort belegte er als Favorit nur den sechsten Rang, hatte zum Schluss auch nicht den besten Rennverlauf.

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