Der zweite Meetingstag auf der ‚Mutter der deutschen Rennbahnen‘ stand ganz im Zeichen des hannoverschen Trainers Hans-Jürgen Gröschel und seines Jockeys Victor Schulepov. Zunächst gewannen sie die Auftaktprüfung (Agl.III) mit Lugato, um später auch das Hauptrennen, den Ausgleich II über 1900 Meter für sich zu entscheiden. Hier kam die dreijährige Stute Waleria als 18:10-Favoritin zum Zuge. Und als Dritte rundete ihre Stallgefährtin Alte Diva Gröschels Erfolgstag ab.
Zwischen die beiden Trainingsgefährtinnen schob sich noch Armagedon aus dem Stall von Pavel Vovcenko. Für Waleria war es beim erst fünften Start bereits der dritte Sieg. Und so, wie die Stute gewann, muss es nicht der letzte Erfolg gewesen sein.
Eine richtig satte Quote gab es im vierten Rennen, als die Dreierwette Schwanenfeder – Esposita Rheinberg – Lonata 35.423:10 zahlte. Dieses Rennen musste mit der Flagge gestartet werden, da eine Boxentür an der Startmaschine kaputtgegangen war, als im Rennen zuvor Giant Gino selbige durchbrochen hatte.
Bei den Dreijährigen setzte sich Pavel Vovcenkos Satisfaction unter Champion Filip Minarik (erster Meetingserfolg) gegen die Mitfavoritin Galiana durch.
Aus einem kuriosen Grund gab es zum letzten Rennen eine Verspätung. Anstatt die Stute Dancing Mo aus den Gastboxen zum Satteln zu führen, hatte sich die Pflegerin von Frank Fuhrmann vertan und ein falsches Pferd gebracht.
So musste gewartet werden, bis die ‚echte‘ Dancing Mo geholt werden konnte. Das Timing klappte aber genau, denn der Satellit für die Fernsehübertragung war bis 20.30 Uhr gemietet, und die Übertragung druch das Rennbahnfernsehen in die Wettannahmestellen ging noch über die Bühne.
Und das Beste: Genau die verspätete Dancing Mo gewann das Rennen unter Andre Best, kam bei ihrem 45. Karrierestart endlich zu ihrem ersten Sieg.











