Der von Mario Hofer für das Turf Syndikat 2006 trainierte Flashing Numbers bestreitet am Sonntag in Chantilly mit dem Prix Pelleas ein Listen-Rennen für dreijährige Hengste und Wallache, in dem über 2000 Meter 50.000 Euro zu verdienen sind.
Der Polish Numbers-Sohn, in diesem Jahr zweimal in Nad-Al-Sheba gelaufen, dabei Vierter in den UAE 2000 Guineas, wird nach derzeitigem Stand in einem kleinen Feld an den Start gehen, denn bislang stehen nur fünf Pferde unter Order, darunter der Ammerländer Nordic Thunder.
Im Sattel wird Andreas Boschert (Foto) sitzen, „der ihn schließlich kennt und ihn als Zweijährigen zweimal geritten hat“, wie der Krefelder Trainer anmerkt. So saß der 36-jährige Jockey sowohl beim Mailänder Debut-Sieg als auch beim anschließenden dritten Platz im Criterium de Saint-Cloud (Gr.I) im Sattel des Hengstes.
Der Dreijährige ist nicht das einzige Pferd aus deutschen Ställen, das am Sonntag in Chantilly zum Einsatz kommt. So traut Andreas Löwe der vierjährigen The Spring Flower unter Dominique Boeuf ein gutes Laufen im Prix des Maroseaux (29.000 Euro-1800 Meter) zu.
Kandidaten für den Prix de la Chartreuse (48.000 Euro-1600 Meter) sind King of Color (Christian Sprengel), für den Olivier Peslier bzw. Stephane Pasquier in Betracht kommen, und Sculpted, für die Hartmut Steguweit Johan Victoire verpflichtet hat.
Ferner könnte auch Jaymito (Hans Walter Hiller) antreten. Den einleitenden Prix de Saint-Maximin für Dreijährige (19.000 Euro-1800 Meter) hat Werner Baltromei für Shadow Hill ausgesucht, während er Naxon für ein über die Meile führendes Verkaufsrennen (3j. – 22.000 Euro) nachgenannt hat.
Im Mittelpunkt des Tages steht allerdings der Prix Jean Prat (Gr. I-400.000 Euro-1600 Meter). Für diese Dreijährigen-Prüfung erhielt der Aga Khan-Hengst Dilek, zweimaliger Sieger bei zwei Starts, eine Nachnennung.









