Am Dienstag dieser Woche tagten der Vorstand und die Mitgliederversammlung des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen unter dem Vorsitz des Präsidenten Jochen Borchert. Im Mittelpunkt stand – wie es in einer Presseinformation heißt – dabei der vorgeschlagene und von einigen Mitgliedsverbänden bereits beschlossene „Zukunftsfonds“.
Dieser wurde einstimmig (bei zwei Enthaltungen) nun auch von der Mitgliederversammlung des Dachverbandes verabschiedet. Aufgabe des Zukunfsfonds ist die Finanzierung der Umstrukturierung des deutschen Galopprennsports, seiner Gremien und seiner Vermarktung. Gespeist werden soll der Fonds von Abgaben der am Rennsport beteiligten Interessengruppen:
– Von Besitzern und Züchtern wird eine einprozentige Abgabe auf mit in Deutschland trainierten Pferden erzielte Rennpreise, Besitzerprämien und Züchterprämien erhoben.
– Von Trainern werden 0,5 Prozent, von Berufsrennreitern 0,25 Prozent der Nettorennpreise erhoben (bezogen auf in Deutschland trainierte bzw. von in Deutschland lizenzierten Reitern gerittene Pferde).
– Die Galopprennvereine beteiligen sich ebenfalls an der Finanzierung, haben jedoch noch die Wahlmöglichkeit zwischen 0,15 Prozent vom Umsatz und einer Pauschalsumme.
Der Fonds wird vom Direktorium verwaltet, seine Geschäfte werden vom Verbandsgeschäftsführer zusammen mit den Geschäftsführern der BGG und der Besitzervereinigung geführt. Die Mittelverwendung wird durch ein aus Vertretern der den Fonds speisenden Gruppen gebildetes Gremium überwacht. Die Abgaben werden befristet vom 1. Juli 2006 bis zum 30. Juni 2009.











