Frankreich ist seit einigen Jahren eine mehr als lohnende Anlaufstation für deutsche Pferde. Die Flut von Enga-gements im Nachbarland wird immer größer. Jeder möchte von den lukrativen Preisgeldern etwas abbekommen. Vor wenigen Wochen schickte Göddert Sybrecht den fünfjährigen Hengst auf die weite Reise von Isenhagen nach Straßburg, und er sollte es nicht bereuen. Denn der Dashing Blade-Sohn gewann ein 18.000 Euro-Rennen, brachte 9000 Euro mit nach Hause.
Kehrseite der Medaille: Alefric handelte sich ein stattliches Aufgewicht von sechs Kilo ein, was seine neue Aufgabe nicht leichter macht. Der Hengst bestreitet am Freitagabend das Volkswagen Auto Birne-Rennen, das als mit 8.100 Euro ausgestatteter Ausgleich II das beste Rennen am zweiten Meetingstag in Bad Doberan ein.
Über 1900 Meter führt die Prüfung, eine etwas kürzere Distanz als bei seinem Erfolg, doch muss das Aelfric nicht an einem neuerlichen Erfolg hindern. Zumal auch die Form seines Jockeys kaum besser sein könnte. Jean-Pierre Carvalho (Foto) gelangen am vergangenen Sonntag in München sage und schreibe vier Treffer. Auch beim Lübzer Pils-Ostsee-Meeting ist er alles andere als ein Unbekannter.
Sieben Konkurrenten stellen sich dem frischen Sieger in den Weg, darunter zwei versprechende Pferde aus dem Stall von Hans-Jürgen Gröschel. Da wäre zum einen die einzige Dreijährige im Feld, Waleria unter dem ebenfalls sehr formstarken Viktor Schulepov, der sich gerade erst den BMW Sachsen Preis in Dresden mit Cliffrose sicherte. In Halle besaß die Stute auch im Ausgleich III keine Probleme, sollte noch weitere Reserven besitzen.
Die zweite Gröschel-Hoffnung Alte Diva (Jozef Bojko) kam auf Anhieb mit Aufgewicht noch nicht zurecht, aber das sollte kein Dauerzustand bei der speedstarken Lady sein.
Deutlich bessere Felder als am Eröffnungstag erwarten die Turffreunde am Freitag in Bad Doberan. Das Altersgewichtsrennen musste gestrichen werden, eine Prüfung wurde geteilt, doch zog man die zweite Abteilung auf den Samstag.










