Der letzte Auftritt des achtjährigen Fliegercracks Lucky Strike fällt unter die Rubrik unglücklich. Am Montag hatte der von Andreas Trybuhl in Köln für den Stall Lucky Stables International trainierte Petong-Sohn unter seinem ständigen Reiter Adrie de Vries Platz vier im Prix de la Porte Maillot (Gr. III-80.000 Euro-1400 Meter) belegt, wurde wenig später aber von den Stewards wegen Behinderung auf den sechsten Platz zurückgestuft.
Eine Entscheidung, die alle BeteilIigten überraschte und für zusätzlichen Ärger suchte, da de Vries wie Kollege Andreas Helfenbein (Marabout Directa) mit einem Reitverbot für vier Tage belegt wurde.
„Er ist gesund aus dem Rennen gekommen, das ist das einzig Erfreuliche an dieser Geschichte“, erklärte der Trainer, der als nächstes Ziel für seinen Crack die Lotto-Trophy ausgegeben hat. An dieses Gruppe-III-Rennen über 1200 Meter hat man im Köln beste Erinnerungen, denn in den Jahren 2004 und 2005 hat Lucky Strike diese Prüfung auf gutem bzw. weichem Boden jeweils als Favorit zu seinen Gunsten entschieden.
Jetzt soll also der Hattrick geschafft werden in Deutschlands bedeutendstem Fliegerrenen nach der Goldenen Peitsche in Iffezheim.
Für Marabout Directa könnte wieder eine Pause anstehen. Wie Andreas Löwe mitteilte, läuft er am besten, wenn er längere Auszeit hinter sich hat. Im Frühjahr und im Herbst fühlt sich der Hengst besonders wohl.
Als Ziel für 2006 betrachtet der Kölner Trainer den Premio Chiusura, ein Gruppe III-Rennen über 1400 Meter, das Ende Oktober in Mailand gelaufen wird und in den letzten beiden Jahren von Marabout Directas Stallgefährten, dem leider anschließend in Deauville in einem Listen-Rennen verunglückten Horeion Directa, gewonnen wurde.










