Mittwochsrenntage sind selten geworden im deutschen Galopprennsport. In Frankfurt traut man sich, präsentiert in dieser Woche ein Angebot von sieben Prüfungen, das sich mehr als sehen lassen kann. Die Ställe ziehen voll mit, sorgen in den meisten Rennen für pralle Felder. Besonders günstig auswirken könnte sich auch die Tatsache, dass am Mittwoch die Fußball-Weltmeisterschaft Pause macht, wenn die Achtelfinalspiele über die Bühne gegangen sind.
Eine frühe Anreise lohnt sich in jedem Falle, denn im Preis der Messestadt Frankfurt (die Messe unterstützt den Nachmittag in großem Stil) startet eine ganze Reihe hoffnungsvoller Dreijähriger. Bereits mehrfach dicht vor einem vollen Erfolg stand Zakopane aus dem Stall von Peter Schiergen, die allerdings zuletzt nicht recht durchzog und deshalb nun mit Scheuklappen engagiert ist.
Doch einige starke Konkurrenten muss sie bezwingen, zu denen auch Luminoso aus dem benachbarten Hickst-Quartier zählt, der in Köln riesiges Vertrauen genoss, allerdings durch einen rutschenden Sattel gehandicapt war.
Interessant ist sicherlich Directa Queen, eine Halbschwester des früheren Derbysiegers Dai Jin, die von Andreas Löwe (Foto) sehr hoch eingeschätzt wird, aus gesundheitlichen Gründen ihr Debut erst jetzt gibt. Der Derby-Jahrgang kommt auch später noch einmal zum Einsatz, auch hier stimmt die Besetzung sehr zufrieden. Erster Start ist um 17.30 Uhr, auch die Handicaps sind echte Wettrennen.











