Spielverderberin Pride: Kein Hurricane in Saint-Cloud

Eigentlich war alles vor-programmiert, eigentlich schien ein Sieg von Arc-Gewinner Hurricane Run (Foto) nur eine absolute Formsache zu sein. Im Grand Prix de Saint-Cloud (Gruppe I, 400.000 Euro, 2400 m) wollte der Schützling von Andre Fabre unter Kieren Fallon seine grandiose Siegesserie weiter ausbauen.

Aber dazu kam es nicht. Als die beiden Tempomacher der Prüfung (einer davon war der frühere Deutschen Near Honor, der seit kurzem ein Stallgeführte von Hurricane Run ist) geschlagen waren, ergriff Fallon mit dem kochend heißen Favoriten im Einlauf bald die Initiative.

Aber was alles so glänzend aussah, klappte nicht. Denn buchstäblich auf den letzten Metern wurde Hurricane Run sensationell noch festgenagelt – von der Klassestute Pride, die auf den verschiedensten Kursen ihr Format bereits aufgezeigt hatte (in Hong Kong war sie beispielsweise im Dezember nur hauchdünn geschlagen).

Endlich einmal hatte die von Alain de Royer-Dupre trainierte und von Christophe-Patrice Lemaire gerittene Pferdedame auch auf höchster Ebene das Glück auf ihrer Seite.

Hurricane Run, der um einen Kopf geschlagen blieb, ist trotz dieser Schlappe sicherlich weiterhin auf King George-Kurs. Dritter wurde Laverock (Davy Bonilla) vor Policy Maker. Near Honor belegte den letzten Platz im Sechserfeld.

Zweiter im Tschechischen Derby am Sonntag in Prag wurde der von Pavel Vovcenko betreute Normen. Unter Rene Koplik war er nur von Laureat (V.Janacek) bezwungen.

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