Gegen Fabre/Soumillon geht es nicht: Prince Flori Vierter

Die Aufgabe war von Hause aus nicht einfach: Prince Flori, von Sascha Smrczek trainierter Gruppesieger aus dem Frank-furter Metzler-Preis, bestritt am Dienstag zum ersten Mal eine Prüfung jenseits der Grenzen. Ausgesucht hatte man den Prix du Lys, ein mit 80.000 Euro ausgestattetes Gruppe III-Rennen über 2400 Meter auf der Bahn in Longchamp.

Unter Henk Grewe (Foto) marschierte der Lando-Sohn, der als Außenseiter im kleinen Sechserfeld galt und Höchstgewicht tragen musste, als Vierter stets an der Innenseite, sparte sich jeden Meter.

Im Einlauf war ihm kurz der Weg versperrt, doch so richtig zwingend wirkte er bald nicht mehr, Prince Flori belegte schließlich Rang vier, war schon deutlich von den Protagonisten distanziert.

Mit viel Schwung stieß in der Geraden der Favorit Rail Link in Front und verabschiedete sich auf lockeren Vorteil. Damit gelang dem Team Christophe Soumillon/Andre Fabre ein weiterer wichtiger Dreijährigen-Treffer. Interessant: Rail Link, der die Farben von Khalid Abdullah trägt, landete im Mai bereits hinter dem Ittlinger Lauro, wertete die Form des aktuellen Derby-Favoriten weiter auf.

Auf den Plätzen hinter Rail Link kamen der Lellouche-Schützling Sudan (Stephane Pasquier) und die zweite Fabre-Waffe Britannic (Thierry Jarnet) ein. Immerhin ließ Prince Flori zwei Konkurrenten hinter sich, verdiente dabei 8000 Euro.

In einem Verkaufsrennen (16.000 Euro, 2000 m) blieben die beiden deutschen Vertreterinnen Mascara (Siebte/William Mongil/Peter Schiergen) und La Gioia (Eduardo Pedroza/Christian Sprengel) blass.

Die Röttgenerin Wellola (Adrie de Vries/Hans-Albert Blume) machte es etwas besser, wurde in einem 29.000 Euro-Stutenrennen über 2400 Meter Vierte und brachte 2.900 Euro mit nach Hause.

Schließlich durfte die deutsche Equipe doch noch jubeln. In einem 16.000 Euro-Verkaufsrennen über 1400 Meter gewann der von Christian Sprengel King of Color (61:10) unter Eduardo Pedroza mit viel Speed. Der zweite Vertreter, Sadros (Thierry Jarnet/Doris Smith) endete im geschlagenen Feld.

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