Die Regisseure von Equidia, dem französischen Rennsport-sender, hätten es kaum besser zeigen können. Voller Emotionen war Geprg Baron von Ullmann in der Schlussphase des Prix du Jockey-Club. Handy am Ohr, Zigarre im Mund, auf den Zehenspitzen wippend bei größter Anspannung – so erlebte er die letzten Meter des Französischen Derbys, in dem Arras (Foto links) für das Gestüt Schlenderhan von seiner Mutter Karin Baronin von Ullmann lange wie der Sieger aussah.
Erst auf den letzten einhundert Metern kamen die Räuber, waren Darsi und Best Name noch einen Tick stärker, doch der dritte Platz war eine großartige Vorstellung.
‚Wir sind damit natürlich sehr zufrieden. Aus Startbox 13 konnte er nicht gut versteckt werden‘, rekapituliert Racing Manager Paul Harley, der das Rennen in Düsseldorf miterlebte, nicht selbst in Chantilly weilte.
‚Unterwegs war Arras etwas eifrig, als die beiden vorderen Pferde geschlagen waren, kam er ein wenig früh in Front. In jedem Falle hat erbestätigt, dass er ein sehr gutes Pferd ist. Ihm fehlte noch etwas Routine. Es war ja erst sein dritter Start im Leben.
Wird man den Monsun-Sohn nun im BMW Deutschen Derby sehen? Harley hält sich bedeckt: ‚Einen Plan haben wir noch nicht. Das werden wir in den nächsten Tagen in aller Ruhe besprechen.‘











