Es war ein richtungsweisender Tag, ein Mittwoch der Vorentscheidungen für Trainer Peter Schiergen (Foto) und zwei seiner dreijährigen Hoffnungsträger in Chantilly. Dabei agierten Gestüt Ittlings Lauro, beeindruckender Sieger im Prix du Mont Pagnotte, und der Fährhofer Lateral als Dritter im Prix de Guiche mit unterschiedlichem Erfolg.
Nach seinem beeindruckenden Debuterfolg in Bremen wurde der Monsun-Sohn Lauro als 51:10-Mitfavorit in einer mit 33.000 Euro (16.500 Euro dem Sieger) dotierten Prüfung über 2100 Meter gehandelt. Dieses Vertrauen war mehr als gerechtfertigt, denn Peter Schiergens Stalljockey William Mongil bestimmte Start-Ziel den Richterspruch. Mit zwei Längen Vorteil beherrschte der Hengst die Konkurrenz.
„Lauro ist ein sehr großes Pferd, das sich noch entwickelt. Deshalb ist er zweijährig auch nicht gelaufen“, erklärte Jockey William Mongil. „Er besitzt viel Potenzial und sollte ein Kandidat für das Deutsche Derby sein. Wir sind nach Frankreich gekommen, da er kein adäquates Rennen in Deutschland hatte.“
Wer Augenzeuge dieser Vorstellung von Lauro war, der darf ihm auf dem Weg nach Hamburg schon jetzt einiges zutrauen. „Es ist ein Pferd, das weiß, was es zu tun hat. Er ist sehr leicht zu reiten, kann enorm beschleunigen.“ Natürlich rangiert Lauro in den Derby-Wettmärkten nun in einer prominenten Rolle.
Trainer Peter Schiergen erläuterte: „Das sah schon sehr gut aus. Wo wir weitermachen, kann ich allerdings noch nicht sagen.“ In allen wichtigen Derby-Vorprüfungen taucht sein Name auf.











